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Absencen

(retropulsiv), kurze Bewusstseinslücken
Treten besonders im Schulalter auf und können von Bewegungen nach hinten begleitet sein.
Patient unterbricht seine Tätigkeit und blickt starr ins Leere, danach wird Tätigkeit fortgesetzt.
Für die Anfallsdauer besteht Amnesie (Gedächtnisstörung)


 

ADHS / ADS

Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung
Psychische Störung, meist bei Kindern, die sich durch mangelndes Konzentrations- und Durchhaltevermögen, sowie Hyperaktivität bemerkbar macht. Die Therapie dieser Störung muss individuell auf den Patienten zugeschnitten werden, da sehr viele Faktoren einfließen.

ATL-Training

ATL = Aktivitäten des täglichen Lebens; bestimmte Aktivitäten, die mit dem Patienten eingeübt werden (waschen, anziehen, essen, u. a.)

 

ASTNSR                        

asymmetrisch-tonischer-Nackenstellreflex

Dreht sich Babys Kopf wenn es auf dem Rücken liegt zur Seite, wird der Arm und das Bein auf der Seite des Gesichts gestreckt und auf der Seite des Hinterkopfes gebeugt.
siehe Reflexe

AVWG

Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz

Abdomen

lat.: Bauch

Ablation

das Abtragen, Entfernen

Abort

Fehlgeburt

Abrasion

Abschaben; Abtragen von Material

Abstrich

med. Routinemaßnahme; Von der Haut- oder Schleimhautoberfläche wird zu diagnostischen Zwecken, d.h. zur Erkennung möglicher Krankheiten, Untersuchungsmaterial entnommen (z.B. mit Tupfern oder kleinen Spateln).

Abszess

Absonderung, Eitergeschwür

Achondroplasie

Störung der Knorpelbildung; führt zu Kleinwuchs vor allem der Extremitäten (Arme, Beine).

Adaption

Anpassung, Anpassungsvermögen

Adipositas

heißt auch Fettleibigkeit und meint ein schweres Übergewicht, welches als Gesundheitsstörung, bei der der Betroffene zu viel Fettgewebe besitzt, behandelt werden kann.

Aerosolinhalation

Inhalation, bei der das einzunehmende Medikament in feinste Teilchen zerstäubt wird, und so direkt über Lunge oder Bronchien besser aufgenommen werden kann.

Affekt

(lat. affectus = Gemütszustand); Gemütserregung; Relativ kurz andauerndes, stark ausgeprägtes Gefühl, wie zum Beispiel Freude, Angst oder Scham.

 

Affektinkondinenz

fehlende Beherrschung, zur gefühlsweichen Seite

 

Affektlabilität

starke Stimmungsschwankungen

 

Frau Felicie Affolter entwickelte ihr Konzept während ihrer jahrelangen Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Kindern.
Handlungsabläufe, die von Patienten mit Wahrnehmungsproblemen nicht ausführbar sind, werden gemeinsam mit dem Therapeuten ausgeführt. Dadurch werden alltägliche Handlungsabläufe wieder erfahren, begriffen, spürbar, vertrauter; selbständiges Handeln wird möglich und ein Lernprozess beginnt.

Agnosie

Unfähigkeit optisch u. akustische Signale wieder erkennen
Störungen im Scheitellappen u. Hinterhaupslappen, bei weitgehend intakter Sinnesorgane.

-    optische Agnosie
-    taktile Agnosie
(Tastblindheit)
     Bei ungestörter Sensibilität werden Gegenstände durch Ertasten nicht wieder erkannt.

        Stereoagnosie od. taktile A.: Unvermögen, trotz erhaltener
        Tiefensensibilität ohne Sichtkontrolle Gegenstände
        durch Tasten zu erkennen;
        bei zerebraler Schädigung, aber auch bei Schädigung der Hinterstrangbahn im Halsmarkbereich

-         akustische Agnosie
Geräusche u. Stimmen können nicht wieder erkannt werden.

-         Autotopagnosie:
Unfähigkeit, bei erhaltener Oberflächensensibilität Hautreize am eigenen Körper richtig zu lokalisieren; v. a. bei Schädigung des Parietallappen

 

Agraphie

Unfähigkeit zu schreiben bei ungestörten psychischen Funktionen und intakter peripherer Bewegungsfähigkeit. Oft kombiniert mit Alexie u. Akalkulie
 

Akne

Meint eine entzündliche Hautkrankheit, die in erster Linie die Talgdrüsen und Haarwurzeln betrifft. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut und tritt meistens in der Pubertät auf und klingt bis zum 30. Lebensjahr, meist auch ohne Therapierung, wieder ab. Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion, welche durch die hormonellen Prozesse während der Pubertät begünstigt wird.

Aktivator

Kieferorthopädisches Behandlungsgerät, das die Muskelkräfte der Kaumuskulatur zur Kieferumformung und Bissverlagerung nutzt; wird zwischen Ober- und Unterkiefer platziert und ist herausnehmbar.

Akupunktur

Methode, bei der mit dünnen Nadeln in genau festgelegte Punkte der Körperoberfläche gestochen wird. Die Methode basiert auf der Annahme, dass zwischen den einzelnen Körperorganen und der Haut Wechselwirkungen bestehen. Wissenschaftliche Erklärungen für belegbare Erfolge gehen davon aus, dass die Nadelstiche die Schmerzpforte im Stammhirn verschließen oder dass die Nadelreizungen schmerzlindernde körpereigene Endorphine (Stoffe mit opiatartiger Wirkung) freisetzen.

Akupunktur in der Zahnmedizin


Akupunktur kann unterstützend auch in der Zahnheilkunde angewandt werden. Das Setzen von Akupunkturnadeln kann beispielsweise bei Geschmacksstörungen, entzündlichen Schleimhautveränderungen oder zur Reduktion des Würgereizes während der zahnmedizinischen Behandlung hilfreich sein. Außerdem können durch Akupunktur Verspannungen gelöst und damit Angstgefühle herabgesetzt werden.

Akupunktur gehört zu den alternativen Heilverfahren und ist in ihrer Wirkung anerkannt. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat eine Liste veröffentlicht, in welcher Indikationen aufgeführt werden, bei der die Anwendung von Akupunktur als sinnvoll erachtet wird.

 

Alexie

Unfähigkeit zu lesen, tritt selten allein auf, meist mit Legasthenie (Lese u. Rechtschreibschwäche)

 

Alkoholkrankheit

Alkoholismus; Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol mit somat., psych. od. sozialen Folgeschäden; Vork.: in der Bundesrepublik Deutschland 2,5-3 Mill. Alkoholkranke; Urs.: multifaktoriell; diskutiert werden best. Persönlichkeitstypen im Zus. mit genet. (Defekt der Alkoholdehydrogenase)u. sozialen (begünstigende Situation in unterprivilegierten Gruppen) u. psych. Faktoren (z. B. Krisensituationen); somatische Folgen: z. B. Fettleber, Alkoholhepatitis, Leberzirrhose (vgl. Alkohollebersyndrom), Zieve-Syndrom, Pankreatitis, Ösophagitis, Gastritis, Mallory-Weiss-Syndrom, Kardiomyopathie, Kleinhirnrindenatrophie, Wernicke-Enzephalopathie, hirnorg. Krampfanfälle; soziale Folgen: Probleme am Arbeitsplatz, Isolation, familiäre Konflikte

 

Alkoholkrankheit

Einteilung des Trinkverhaltens nach Jellinek       

Alphatrinker Alkoholkonsum ohne Kontrollverlust zur Bewältigung psychischer oder körperlicher Probleme  

Betatrinker    Alkoholkonsum aus Anpassung und Gewohnheit, evtl. körperliche Folgen      

Gammatrinker Alkoholkonsum mit Kontrollverlust, Abhängigkeit und körperlichen und sozialen Problemen        

Deltatrinker   Alkoholkrankheit mit Abhängigkeit und Abstinenzunfähigkeit    

Epsilontrinker exzessiver Alkoholkonsum mit Kontrollverlust, evtl. wochen- und monatelanger Alkoholkonsum    

 

Allergen

Stoff, der eine Allergie auslöst; Unter Allergenen versteht man Stoffe ganz unterschiedlicher Art (zum Beispiel Gräserpollen, bestimmte Metalle wie Nickel oder die Ausscheidungen der Hausstaub-Milbe), auf welche der Organismus überempfindlich reagiert, beispielsweise mit Hautausschlag, Kreislaufreaktionen, tränenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Asthma.

Allergologie

Allergologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung der durch Allergene ausgelösten Erkrankungen verschiedener Organsysteme. Unter Allergenen versteht man Stoffe ganz unterschiedlicher Art (zum Beispiel Gräserpollen, bestimmte Metalle wie Nickel oder die Ausscheidungen der Hausstaub-Milbe), auf welche der Organismus überempfindlich reagiert, beispielsweise mit Hautausschlag, Kreislaufreaktionen, tränenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Asthma.

Allgemeinmedizinische Grundversorgung

Unter allgemeinmedizinischer Grundversorgung wird die Behandlung und Versorgung verstanden, die der Patient mit seelischen oder körperlichen Gesundheitsstörungen erfährt, wenn er den Allgemeinmediziner als ersten Ansprechpartner aufsucht.
Dieser leistet beispielsweise mit
• körperlichen Untersuchungen
• Notfall-Erstversorgung
• Vorsorgeuntersuchungen
• Jugenduntersuchungen
• diversen EKG und Blutdruckmessungen
• Impfungen
allgemeinmedizinische Grundversorgung. Falls eine weiterführende Behandlung erforderlich ist, stellt der behandelnde Allgemeinmediziner Überweisungen an Fachärzte aus oder kooperiert mit anderen medizinischen Einrichtungen.

Amalgam

Metall-Legierung, die aus Silber, Zinn und Quecksilber besteht. Amalgam wird als Füllung für Löcher (Kariesfolge) benutzt. Es wird im weichen Zustand eingebracht und verdichtet. Nach der Aushärtung weist es eine große Stabilität auf, besitzt eine äußerst lange Haltbarkeit, ist bakterienfeindlich (Karies vorbeugend) und nicht zuletzt preiswert. Amalgam ist in den letzten Jahren in Verruf geraten. Eine breit angelegte Diskussion über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen hat zu Verunsicherung bei der Bevölkerung und der Zahnärzteschaft geführt. Internationale Studien weisen darauf hin, dass von Amalgam bei sachgerechter Verarbeitung keine begründeten Gefahren ausgehen. Die Verwendung von Amalgam ist nicht zuletzt auch wegen der gestiegenen ästhetischen Ansprüche der Patienten rückläufig.

Amalgamsanierung

Bei einigen besonders veranlagten Patienten zeigen sich schon nach kurzer Zeit Auflösungserscheinungen im Oberflächenbereich von Amalgamfüllungen. Da das dabei gelöste Quecksilber über den Verdauungsweg in alle Körperregionen gelangen kann, ist eine systematische Ausleitungstherapie zur Entgiftung des Körpers nötig, um Erkrankungen zu verhindern oder zu beenden. Die Erscheinungsbilder der möglichen Folgeerkrankungen sind vielfältig. Die bei Folgeerkrankungen notwendigen Behandlungen sind aufwändig; sie werden bezüglich Medikamentierung und Dauer für jeden Einzelfall individuell angepasst.

Amblyopie

"Schwachsichtigkeit"
Hat ihren Ursprung meist in der Kindheit und kann später nicht mehr korrigiert werden (beispielsweise einseitiges Schielen).

Ambulante Behandlung

Ambulante Behandlung bedeutet: der Patient wird in der Praxis behandelt und kann danach nach Hause gehen (im Gegensatz zur stationären Behandlung, bei der der Patient nach der Behandlung in einer Einrichtung – z. B. Klinik – verbleibt).

Ambulante Versorgung

Das Wort "ambulant" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "spazieren gehen", "wandeln". Im Wortsinn ist die ambulante Behandlung also diejenige, zu der die Patienten hingehen, im Gegensatz zur stationären Behandlung. Die ambulante ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten ausreichend und zweckmäßig sind.

Amniocentese

Fruchtwasseruntersuchung

Amnioskopie

Fruchtwasserspiegelung

 

Ambivalenz

gegensätzliche Gefühläußerungen

 

Amnesie

bestimmte Inhalte nicht mehr abrufbar

 retrograde Amnesie – Erinnerungslücke vor dem Zeitpunkt einer Hirnschädigung
anterograde Amnesie – Erinnerungslücken unmittelbar nach einer Hirnschädigung

 

Analgesie

gestörtes oder kein Schmerzempfinden, Unempfindlichkeit gegen Schmerz; erzielt durch Schädigung oder künstliche Blockade der Schmerzleitung.

 

Anästhesie

 Zustand der Empfindungslosigkeit

 

Aneurysma

Aussackung eines Gefäßes z.B. an thoracaler Aorta o. Aorta abdominalis

 

Anopsie

Blindheit, völliger Ausfall des Sehsinns

 

Anorexia nervosa

Magersucht, ist eine psychische Störung aus dem Bereich der seelisch bedingten Essstörungen. Meist bei jungen weiblichen Patienten gebunden an einer Körperschemastörung, sie nehmen sich trotz eines bestehenden Untergewichts als „zu fett“ wahr. Erlangen ihr Selbstwertgefühl nicht aus allgemeinen Leistungen und Hobby , sondern ausschließlich aus ihrem Gewicht bzw. der Fähigkeit, dieses zu kontrollieren.

 

Analdehner

Medizinisches Instrument zur Behandlung von Analfissuren oder Schließmuskelverkrampfungen und -verspannungen, welches mit Hilfe von Gleitgel in den After eingeführt wird und dort für einige Minuten verbleibt.

Analfissur

(Schleim-) Hautriss des Afters.

Analgen

schmerzstillendes Mittel

Analgetika

schmerzlindernde Arzneimittel

Analgosedierung

Schmerzausschaltung durch Medikamentengabe mit schmerzstillender und beruhigender Wirkung.

Analogpräparat, Mee-Too-Präparat

Arzneimittel, das als Neuheit auf dem Markt eingeführt wird, sich aber hinsichtlich der Wirkungsweise kaum oder gar nicht von bestehenden Präparaten unterscheidet. Analogpräparate sind, z.B. aufgrund einer leicht veränderten Molekülsturktur der Wirkstoffe, neu patentierbar.

Anamnese

(griech.) = Erinnerung;
Vorgeschichte des Patienten hinsichtlich seiner Krankheiten aber auch hinsichtlich seines sozialen (beruflichen, familiären) Umfeldes.
Eigenanamnese: der Patient macht Angaben zu seiner eigenen Vorgeschichte.
Fremdanamnese: andere Personen (z. B. Familienangehörige) machen Angaben zur Vorgeschichte des Patienten.

Anatomie

Lehre vom Bau der Körperteile

Andrologie

Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Potenz und der Fruchtbarkeit des Mannes befasst.
 

Angina Pectoris

Anfallsartiges Engegefühl in der Brust, zusammen mit Atembeklemmungen. Wird ausgelöst durch Durchblutungsstörungen im Herzen.
 

Angiologie

Lehre der Blut- und Lymphgefäße

Angst- und Hypnosetherapie

Behandlungsmethoden, die zur Überwindung von Angstzuständen oder Phobien des Patienten eingesetzt werden. In jüngerer Zeit werden in zunehmenden Maße Therapien entwickelt, die auf die besonderen Probleme von Angstpatienten abgestimmt sind.

Angstpatienten

Bezeichnung für Menschen, welche Angst vor medizinischen Behandlungen haben. Die Angst vor zahnmedizinischen Behandlungen kommt sehr häufig vor: Jeder fünfte Erwachsene hat Angst vor dem Zahnarztbesuch. Dieser Tatsache wird in zunehmendem Maße durch eine Spezialisierung von Praxen auf besondere Behandlungsmethoden Rechnung getragen.

Ankerzähne, Pfeilerzähne

Die "Nachbarzähne" einer Zahnlücke; diese dienen als Stützpfeiler zur Befestigung von Brückenkonstruktionen.

Anomalie

Abweichung von der Regel

Anomaloskopie

Methode zur Untersuchung des Farbsehens
 

Antibiotikaresistenz

Unempfindlichkeit von Bakterien gegen Antibiotika; der häufige Einsatz von Antibiotika kann zu einer zunehmenden Resistenz (Widerstandsfähigkeit, Unempfindlichkeit) der Bakterien führen.

Antibiotikum

Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten durch Bakterien; nicht bei Virusinfekte

Antihypertonica

Mittel zur Behandlung des Bluthochdrucks

Anämie

Blutarmut

Anästhesie

Schmerzausschaltung. Es wird zwischen örtlicher und allgemeiner Anästhesie unterschieden. Die allgemeine Anästhesie betrifft den ganzen Körper und wird auch als Narkose bezeichnet.

Aortenklappe

eine der vier Herzklappen; Auslassklappe zwischen Herzkammer und Hauptschlagader im linken Herzen

Aortenklappeninsuffizienz

Ursache

-         rheumatische u. bakterielle Endocarditis
selten auch Folge einer angeborenen Bindegewebsschwäche
Aneurysma (Aussackung eines Gefäßes) z.B. an thoracaler Aorta o. Aorta abdominalis

Folge ist Hypertrophie der linken Kammer mit relativer Ischämie

Bei d. Diastole fließt Blut teilweise zurück in linke Kammer,

Resultat Minderversorgung des Herzen, weil Rückflussmenge nicht in d. Herzkranzgefäße fließt, sondern zurück in d. li. Herzkammer (Koronarreserve wird kleiner)

-         Hypertrophie d. li Kammer wegen Volumenbelastung
Dyspnoe ist im Gegensatz zu Stenose erst Spätfolge
weite Blutdruckamplitude, hoher syst. u. niedriger diastol. Druck

 

Aortenklappenstenose

Ursachen

-         rheumatisches Fieber
im Alter bei regenerativen Prozessen
Verkalkung

Die Taschen öffnen sich nicht vollständig während der Systole – Druckbelastung d. li. Ventrikels

Folge: konzentrische Hypertrophie  der Ventrikelwände

Im fortgeschrittenem Stadium entstehen Symptome, wie Angina pectoris und Dyspnoe
Es liegt eine relative Ischämie vor mit den typischen KHK Symptomen (koronare Herzkrankheit)

-         Herz schlägt kräftig, aber schwache Pulswelle in der Periphere. Nebengeräusch beim Schluss d. Aortenklappe

                   

Aortenstenose

Ist eine Einengung der Aorta direkt hinter den Aortenklappen. Patienten sehen blass aus, sind aber in der Regel leistungsfähig.
Operation nur wenn bei Belastung Atemstörung entsteht.

 

apallisches Syndrom

Wachkoma, Bewusstseinsstörung bei geöffneten Augen und Ausfall der gesamten Motorik.

Aphasie

Zentrale Sprachstörung nach (weitgehend) abgeschlossener Sprachentwicklung;
Die Sprachstörung ist die Folge einer Schädigung der Sprachregion in der sprachführenden Kleinhirnhälfte. Bei den meisten Menschen ist dies die linke Kleinhirnhälfte.

-         motorische Aphasie, trotz eines intakten Sprachapparates ist hier ein sprechen nicht möglich (Broca-Aphasie)
das Sprachverständnis meistens gut, aber die Sprachäußerung fällt schwer. Der Patient spricht eher im "Telegrammstil"

-         amnestische Aphasie(Wortfindungsstörung), innere Sprache ist vorhanden, Patient hat jedoch wenig Zugriff auf Worte.
Diese Art vermittelt falschen Eindruck vom Patienten z.B.Verwirrtheit

-         sensorische Sprachstörung (Störung im Wernickezentrum), Störung des Sprachverständnisses, Patient erfasst bestimmte Aufforderungen nicht o. kann sie nicht zeigen Verwechselt Worte o. stellt sie um. Bei der Wernicke-Aphasie ist das Sprachverständnis gestört. Oft gibt es einen großen Sprachfluss mit wenig Inhalt

 

Aplasie

Ausbleiben der Entwicklung eines Körperteils

Apnoe

Atemstillstand

Apoplexie / Apoplex

Schlaganfall, Gehirnschlag
 

Applikation

Anwendung einer physikalischen Maßnahme bzw. Verabreichung eines Arzneimittels

Applikationsart

Art und Weise, in der eine physikalische Maßnahme angewendet bzw. ein Arzneimittel verabreicht wird
 

Applikationsort

Stelle des Körpers, an der eine physikalische Maßnahme bzw. ein Arzneimittel angewandt wird.

Approbation

Bewilligung; staatliche Zulassung als Arzt oder Apotheker

Apraxie

Unfähigkeit, erlernte Einzelbewegungen oder -handlungen zu einer Gesamtheit zusammenzufügen, obwohl Bewegungsfähigkeit gegeben ist.
Unfähigkeit  zielstrebig und geschickt zu Handeln, Abverlangte Handlungen werden falsch ausgeführt.
 

Apraxie, ideatorische

Unfähigkeit, sinnvolle Handlungsketten sowohl auf Kommando wie auch automatisch auszuführen; Störung im Umgang mit Objekten.
 

Apraxie, ideomotorische

Unfähigkeit, Gesten und einfache Bewegungen nachzumachen
 

Arbeitstherapie

Arbeitstherapie ist ein Behandlungsfeld der Ergotherapie, bei der Arbeit unter wirklichkeitsnahen Bedingungen als Mittel der Therapie eingesetzt wird.
Der Patient wechselt zunehmend aus der Rolle des Behandelten in die des Handelnden über.
Bei Menschen, die aufgrund einer psychischen, geistigen oder körperlichen Erkrankung in ihren Arbeitsfähigkeiten- und Fertigkeiten beeinträchtigt sind, so dass sie einer beruflichen Tätigkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgehen können, werden arbeitstherapeutische Behandlungsverfahren unterzogen.

Aromatherapie

Meint die Anwendung ätherischer Öle zur positiven Beeinflussung von Gesundheit und Wohlbefinden. Auch versteht man darunter die gezielte Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen als Bestandteil der Pflanzenheilkunde, oftmals im Rahmen so genannter komplementärmedizinischer Methoden.

Arterie

auch "Schlagader"; "Pulsader"; In der Regel pulsierendes Blutgefäß, welches das Blut vom Herzen weg transportiert.

Arteriosklerose

Arterienverkalkung
 

Gelenkentzündung (unterschiedlichste Ursachen)

Arthritis urica

Gicht

operative Gelenkversteifung
 

Arthrografie

Röntgenaufnahme eines Gelenks, in das zuvor Kontrastmittel gespritzt wurde.

Arthrolyse

operative Wiederherstellung der Beweglichkeit versteifter Gelenke
 

Arthrose

Gelenkerkrankung (unterschiedlichste Ursachen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Arthrose

Arthroskopie

Gelenkspiegelung mit einem speziellen Endoskop (Arthroskop).

Arznei- und Heilmittelbudget

Das 1993 eingeführte Arznei- und Heilmittelbudget ist eine gesetzlich definierte „Obergrenze für die insgesamt von den Vertragsärzten veranlassten Ausgaben für Arznei-, Verband- und Heilmittel.“
 

Arzneimittelbudget-Ablösungsgesetz (ABAG)

Das Arzneimittelbudget-Ablösungsgesetz (ABAG) trat am 1. Januar 2002 in Kraft. Mit ihm wurden die Budgets abgeschafft, die bis dato die Ausgaben der Vertragsärzte für Arznei-, Verband- und Heilmittel gesetzlich begrenzten. Das ABAG ersetzt die Budgets durch Ausgabenvolumen und Zielvereinbarungen, die die Kassenärztlichen Vereinigungen jedes Jahr neu mit den Landesverbänden der Krankenkassen verhandeln. Dabei richten sie sich nach Rahmenvorgaben, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung zuvor auf Bundesebene mit den Kassen vereinbart.
 

Arzt / Ärztin mit Zusatzbezeichnung (oder „Zusatztitel“) Fachgebundene Psychotherapie

Ärzte und Ärztinnen, deren Schwerpunkt in der Behandlung somatisch (körperlich) Kranker liegt, können diese Zusatzbezeichnung erwerben. Im Rahmen der dazu erforderlichen Weiterbildung lernen sie, die psychosozialen Fragestellungen ihres Faches zu erkennen und Patienten oder Patientinnen entweder selbst psychotherapeutisch zu behandeln oder - etwa an einen Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie - zu überweisen.

Fachspezifische psychosoziale Fragestellungen sind etwa beim Urologen psychogene (psychisch bedingte) Störungen der Sexualfunktion, bei der Gynäkologin psychische Probleme im Zusammenhang mit Familienplanung und Schwangerschaft, beim Hausarzt psychogene Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen und vieles mehr. Die Zusatzbezeichnung darf der Arzt zusätzlich zu seiner Facharztbezeichnung führen. Die ärztliche Zusatzbezeichnung Fachgebundene Psychotherapie lautete bis 2003 „Zusatzbezeichnung Psychotherapie“.

Alle Ärzte und Ärztinnen mit Zusatzbebezeichnung (Fachgebundene) Psychotherapie, alle Fachärzte und Fachärztinnen für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Fachärzte und Fachärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie, sowie Fachärzte und Fachärztinnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie werden auch unter dem Begriff Ärztliche Psychotherapeuten zusammengefasst.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie

Asperger-Syndrom

Krankheitsbild innerhalb des Autismus
Hierbei verläuft die Sprachentwicklung weitestgehend altersgerecht, jedoch ist die Motorik unausgereift.
Diese Form des Autismus äußert sich zumeist im Alter von 3 bis 5 Jahren.

Aszitespunktion

Flüssigkeitsabnahme aus der Bauchhöhle

Ataxie

Auftreten unkoordinierter Bewegungen als Folge der gestörten Abstimmung der entsprechenden Muskelgruppen.
Störung der Koordination von Bewegungsabläufen, Intentionstremor, Stand-, Gang- u. Rumpfataxie. Formen: 1. zerebellare A. durch Erkr. des Kleinhirns, z. B. Tumoren, Intoxikationen, Kleinhirnatrophie; 2. afferente A. inf. Läsionen der Hinterstrangbahnen des Rückenmarks (z. B. bei funikulärer Myelose, Multipler Sklerose, Friedreich-Ataxie) od. peripherer Nerven bei Polyneuropathie; klin. dominieren Störungen der Tiefensensibilität. 3. vestibuläre A. durch Schädigung des Vestibularapparats; 4. A. bei Hydrozephalus od. Läsionen der Hirnhemisphären (Gangapraxie). Vgl. Hinterstrangsymptome, Symptome, zerebellare.

2 Formen
Rumpf o. Hinterstrangataxie
Cerebellum Ataxie (Kleinhirnataxie
)

Sie zeigt sich deutlich im „Romberg“ Versuch. Patient muss aufstehen aus dem Sitz mit nach vorn gestreckten  Armen, Beine eng beieinander.
Zeigt der Patient mit Augen zu Fallneigung  ist d. Versuch positiv.

Zeigt der Patient Fallneigung trotz visueller Kontrolle, dann liegt eine Cerebellum Ataxie vor.

Weitere Symptome:

-         Koordinationsstörungen

-         Nystagmus (Augapfelzittern)

-         Unsicherheit beim Gehen

-         Sprache wirkt explosiv und abgehackt

 

Atemtherapie

Die Atemtherapie zählt zu den ganzheitlichen Methoden alternativer Heilverfahren. Der Mensch wird als Einheit (Körper und Psyche) betrachtet. Die Atem- und Entspannungstherapie wird zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit und Stimmungsaufhellung eingesetzt. Atemtherapie ist auch vorbeugende Maßnahme und hilft, den Alltag ruhiger und konzentrierter zu bewältigen. Weiterhin sind die Übungen der Atemtherapie sinnvoll bei Schlafstörungen, Atemrhythmusstörungen, Atemwegsschwierigkeiten und anderem.

Kern der Atemtherapie ist das bewusste Wahrnehmen des eigenen Atemrhythmus', während der Körper in Bewegung ist, aber auch, wenn der Körper in Ruhe verharrt. Der Atem wird als Kraftquelle erfahren; Bewegungen im Rahmen der Atemtherapie führen dazu, dass der Atem freier fließen kann. Durch diese Therapie mit dem Atem werden Blockaden und Verspannungen gelöst und körpereigene Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt.

Ein zentrales Merkmal der Atemtherapie ist, dass nicht bestimmte Techniken des Atmens im Vordergrund stehen, sondern die intensive Wahrnehmung des eigenen Atems mit allen Sinnen.

 

Athetose

langsame, schraubende, kreisende u. drehende Bewegungen

 

Atriumseptum

Vorhof- Scheidewanddefekt

Die Fossa ovalis hat sich nicht geschlossen. (normal nach dem ersten Atemzug nach der Geburt)
Dadurch wird das Blut vom linken Vorhof (da stärker) in den rechten Vorhof gepumpt..

 

Audiologie

Erforschung der Vorgänge beim Hören sowie der Erkrankungen der Hörorgane und die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten.

Augenherpes

Ganz allgemein ist Herpes ein Hautausschlag, welcher mit Bläschenbildung einhergeht. Den meisten Menschen ist vor allem der Lippenherpes geläufig, so dass dieser automatisch assoziiert wird, wenn von dem Begriff "Herpes" die Rede ist. Doch es gibt auch noch andere Formen des Herpes, so beispielsweise auch den Augenherpes.

Es existieren verschiedene Herpesviren, die ebenso unterschiedliche Krankheitsbilder auslösen. Bei dem Augenherpes tritt eine Bläschenbildung an den Augenlidern oder der Bindehaut auf, es kann aber auch die Hornhaut betroffen sein. Da die Erkrankung zunächst häufig mit relativ wenigen oder unauffälligen Beschwerden einhergeht, ist es leider so, dass Patienten mit Augenherpes oft erst relativ spät den Augenarzt aufsuchen, zum Beispiel dann, wenn bereits Einschränkungen beim Sehen spürbar werden. Der Augenherpes liefert eines von vielen Argumenten dafür, dass man den Augenarzt unbedingt aufsuchen sollte, wenn über einen längeren Zeitraum eine Rötung des Auges vorliegt.

Ein Augenherpes sollte so rasch wie möglich medikamentös behandelt werden. So wird erreicht, dass sich die Viren des Augenherpes – von dem Augenherpes ist meist nur ein Auge, nicht beide Augen, betroffen – nicht weiter ausbreiten können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Auge keine weiteren Schäden durch den Augenherpes erfährt.

Der Virustyp, der für den Augenherpes verantwortlich ist, ist übrigens derselbe wie bei Lippenherpes. Dabei ist Augenherpes im Erwachsenenalter nicht ansteckend, da es sich um einen Virus handelt, welcher schon längst im Körper "schlummert" und durch beispielsweise ein momentan geschwächtes Immunsystem (wieder) aktiv wird.

Autismus

Angeborene, unheilbare Entwicklungsstörung, die sich zumeist bereits im frühen Kindesalter zeigt.
Autismus äußert sich durch Störungen der Mimik, sowie der Informations- und Wahrnehmungsverarbeitung, wobei die Betroffenen häufig unvermögend sind, mit anderen Menschen zu kommunizieren und Gesagtes richtig aufzufassen. Auch ständig wiederkehrende Verhaltensmuster (bspw. zwanghaftes Gegenstände-sortieren oder ständiges vor- und zurückwippen) prägen das Krankheitsbild.
Hierdurch wird das Sozialverhalten enorm beeinträchtigt. Das Intelligenzniveau der Betroffenen reicht von geistiger Behinderung bis hin zu Hochbegabung.
 

Autismus bewegt sich meist in einer abstrakten Welt.

Beziehungsstörung
Hier besteht eine Störung der Beziehung insbesondere zur personellen Umwelt von Geburt an.  Mitmensch wird nicht als Person, sondern als Gegenstand angesehen.

            - Kind reagiert nicht Situationsgerecht auf Gesten oder Zeichen.

            - Schaut die Mutter nicht an, sondern hindurch.

            - Später meidet das Kind Blickkontakt und Liebkosungen.

-         Im Gegensatz dazu bestehen häufig bis zur Faszination gesteigerte Spezialinteressen an  bestimmten Dingen.

Autogenes Training

Das Autogene Training beinhaltet Entspannungsübungen, die oft auch logopädische oder ergotherapeutische Behandlungen ergänzen. Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen.