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Absencen
(retropulsiv), kurze Bewusstseinslücken
Treten besonders im Schulalter auf und können von Bewegungen nach hinten
begleitet sein.
Patient unterbricht seine Tätigkeit und blickt starr ins Leere, danach wird
Tätigkeit fortgesetzt.
Für die Anfallsdauer besteht Amnesie (Gedächtnisstörung)
Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung
Psychische Störung, meist bei Kindern, die sich durch mangelndes Konzentrations-
und Durchhaltevermögen, sowie Hyperaktivität bemerkbar macht. Die Therapie
dieser Störung muss individuell auf den Patienten zugeschnitten werden, da sehr
viele Faktoren einfließen.
ATL = Aktivitäten des täglichen Lebens; bestimmte Aktivitäten, die mit dem Patienten eingeübt werden (waschen, anziehen, essen, u. a.)
ASTNSR
asymmetrisch-tonischer-Nackenstellreflex
Dreht sich Babys Kopf wenn es auf dem Rücken liegt zur Seite, wird der Arm
und das Bein auf der Seite des Gesichts gestreckt und auf der Seite des
Hinterkopfes gebeugt.
siehe Reflexe
Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz
lat.: Bauch
das Abtragen, Entfernen
Fehlgeburt
Abschaben; Abtragen von Material
med. Routinemaßnahme; Von der Haut- oder Schleimhautoberfläche wird zu diagnostischen Zwecken, d.h. zur Erkennung möglicher Krankheiten, Untersuchungsmaterial entnommen (z.B. mit Tupfern oder kleinen Spateln).
Absonderung, Eitergeschwür
Störung der Knorpelbildung; führt zu Kleinwuchs vor allem der Extremitäten (Arme, Beine).
Anpassung, Anpassungsvermögen
heißt auch Fettleibigkeit und meint ein schweres Übergewicht, welches als Gesundheitsstörung, bei der der Betroffene zu viel Fettgewebe besitzt, behandelt werden kann.
Inhalation, bei der das einzunehmende Medikament in feinste Teilchen zerstäubt wird, und so direkt über Lunge oder Bronchien besser aufgenommen werden kann.
(lat. affectus = Gemütszustand); Gemütserregung; Relativ kurz andauerndes, stark ausgeprägtes Gefühl, wie zum Beispiel Freude, Angst oder Scham.
Affektinkondinenz
fehlende Beherrschung, zur gefühlsweichen Seite
Affektlabilität
starke Stimmungsschwankungen
Frau Felicie Affolter entwickelte ihr Konzept während ihrer jahrelangen
Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Kindern.
Handlungsabläufe, die von Patienten mit Wahrnehmungsproblemen nicht ausführbar
sind, werden gemeinsam mit dem Therapeuten ausgeführt. Dadurch werden
alltägliche Handlungsabläufe wieder erfahren, begriffen, spürbar, vertrauter;
selbständiges Handeln wird möglich und ein Lernprozess beginnt.
Agnosie
Unfähigkeit optisch u. akustische Signale wieder erkennen
Störungen im Scheitellappen u. Hinterhaupslappen, bei weitgehend intakter
Sinnesorgane.
- optische Agnosie
- taktile Agnosie (Tastblindheit)
Bei ungestörter Sensibilität werden Gegenstände durch
Ertasten nicht wieder erkannt.
Stereoagnosie od. taktile A.: Unvermögen,
trotz erhaltener
Tiefensensibilität ohne
Sichtkontrolle Gegenstände
durch Tasten zu erkennen;
bei zerebraler Schädigung, aber auch
bei Schädigung der Hinterstrangbahn im Halsmarkbereich
-
akustische Agnosie
Geräusche u. Stimmen können nicht wieder erkannt werden.
-
Autotopagnosie:
Unfähigkeit, bei erhaltener Oberflächensensibilität Hautreize am eigenen Körper
richtig zu lokalisieren; v. a. bei
Schädigung
des Parietallappen
Agraphie
Unfähigkeit zu schreiben bei ungestörten psychischen
Funktionen und intakter peripherer
Bewegungsfähigkeit. Oft kombiniert mit Alexie u. Akalkulie
Meint eine entzündliche Hautkrankheit, die in erster Linie die Talgdrüsen und Haarwurzeln betrifft. Sie ist eine der häufigsten Erkrankungen der Haut und tritt meistens in der Pubertät auf und klingt bis zum 30. Lebensjahr, meist auch ohne Therapierung, wieder ab. Hauptursache ist eine gesteigerte Talgproduktion, welche durch die hormonellen Prozesse während der Pubertät begünstigt wird.
Kieferorthopädisches Behandlungsgerät, das die Muskelkräfte der Kaumuskulatur zur Kieferumformung und Bissverlagerung nutzt; wird zwischen Ober- und Unterkiefer platziert und ist herausnehmbar.
Methode, bei der mit dünnen Nadeln in genau festgelegte Punkte der Körperoberfläche gestochen wird. Die Methode basiert auf der Annahme, dass zwischen den einzelnen Körperorganen und der Haut Wechselwirkungen bestehen. Wissenschaftliche Erklärungen für belegbare Erfolge gehen davon aus, dass die Nadelstiche die Schmerzpforte im Stammhirn verschließen oder dass die Nadelreizungen schmerzlindernde körpereigene Endorphine (Stoffe mit opiatartiger Wirkung) freisetzen.
Akupunktur kann unterstützend auch in der Zahnheilkunde angewandt werden. Das
Setzen von Akupunkturnadeln kann beispielsweise bei Geschmacksstörungen,
entzündlichen Schleimhautveränderungen oder zur Reduktion des Würgereizes
während der zahnmedizinischen Behandlung hilfreich sein. Außerdem können durch
Akupunktur Verspannungen gelöst und damit Angstgefühle herabgesetzt werden.
Akupunktur gehört zu den alternativen Heilverfahren und ist in ihrer Wirkung
anerkannt. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat eine Liste veröffentlicht,
in welcher Indikationen aufgeführt werden, bei der die Anwendung von Akupunktur
als sinnvoll erachtet wird.
Alexie
Unfähigkeit zu lesen, tritt selten allein auf, meist mit Legasthenie (Lese u. Rechtschreibschwäche)
Alkoholkrankheit
Alkoholismus; Missbrauch oder Abhängigkeit von Alkohol mit somat., psych. od. sozialen Folgeschäden; Vork.: in der Bundesrepublik Deutschland 2,5-3 Mill. Alkoholkranke; Urs.: multifaktoriell; diskutiert werden best. Persönlichkeitstypen im Zus. mit genet. (Defekt der Alkoholdehydrogenase)u. sozialen (begünstigende Situation in unterprivilegierten Gruppen) u. psych. Faktoren (z. B. Krisensituationen); somatische Folgen: z. B. Fettleber, Alkoholhepatitis, Leberzirrhose (vgl. Alkohollebersyndrom), Zieve-Syndrom, Pankreatitis, Ösophagitis, Gastritis, Mallory-Weiss-Syndrom, Kardiomyopathie, Kleinhirnrindenatrophie, Wernicke-Enzephalopathie, hirnorg. Krampfanfälle; soziale Folgen: Probleme am Arbeitsplatz, Isolation, familiäre Konflikte
Alkoholkrankheit
Einteilung des Trinkverhaltens nach Jellinek
Alphatrinker Alkoholkonsum ohne Kontrollverlust zur Bewältigung psychischer oder körperlicher Probleme
Betatrinker Alkoholkonsum aus Anpassung und Gewohnheit, evtl. körperliche Folgen
Gammatrinker Alkoholkonsum mit Kontrollverlust, Abhängigkeit und körperlichen und sozialen Problemen
Deltatrinker Alkoholkrankheit mit Abhängigkeit und Abstinenzunfähigkeit
Epsilontrinker exzessiver Alkoholkonsum mit Kontrollverlust, evtl. wochen- und monatelanger Alkoholkonsum
Stoff, der eine Allergie auslöst; Unter Allergenen versteht man Stoffe ganz unterschiedlicher Art (zum Beispiel Gräserpollen, bestimmte Metalle wie Nickel oder die Ausscheidungen der Hausstaub-Milbe), auf welche der Organismus überempfindlich reagiert, beispielsweise mit Hautausschlag, Kreislaufreaktionen, tränenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Asthma.
Allergologie umfasst die Vorbeugung, Erkennung und Behandlung der durch Allergene ausgelösten Erkrankungen verschiedener Organsysteme. Unter Allergenen versteht man Stoffe ganz unterschiedlicher Art (zum Beispiel Gräserpollen, bestimmte Metalle wie Nickel oder die Ausscheidungen der Hausstaub-Milbe), auf welche der Organismus überempfindlich reagiert, beispielsweise mit Hautausschlag, Kreislaufreaktionen, tränenden Augen, verstopfter Nase bis hin zu Asthma.
Unter allgemeinmedizinischer Grundversorgung wird die Behandlung und
Versorgung verstanden, die der Patient mit seelischen oder körperlichen
Gesundheitsstörungen erfährt, wenn er den Allgemeinmediziner als ersten
Ansprechpartner aufsucht.
Dieser leistet beispielsweise mit
• körperlichen Untersuchungen
• Notfall-Erstversorgung
• Vorsorgeuntersuchungen
• Jugenduntersuchungen
• diversen EKG und Blutdruckmessungen
• Impfungen
allgemeinmedizinische Grundversorgung. Falls eine weiterführende Behandlung
erforderlich ist, stellt der behandelnde Allgemeinmediziner Überweisungen an
Fachärzte aus oder kooperiert mit anderen medizinischen Einrichtungen.
Metall-Legierung, die aus Silber, Zinn und Quecksilber besteht. Amalgam wird als Füllung für Löcher (Kariesfolge) benutzt. Es wird im weichen Zustand eingebracht und verdichtet. Nach der Aushärtung weist es eine große Stabilität auf, besitzt eine äußerst lange Haltbarkeit, ist bakterienfeindlich (Karies vorbeugend) und nicht zuletzt preiswert. Amalgam ist in den letzten Jahren in Verruf geraten. Eine breit angelegte Diskussion über mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen hat zu Verunsicherung bei der Bevölkerung und der Zahnärzteschaft geführt. Internationale Studien weisen darauf hin, dass von Amalgam bei sachgerechter Verarbeitung keine begründeten Gefahren ausgehen. Die Verwendung von Amalgam ist nicht zuletzt auch wegen der gestiegenen ästhetischen Ansprüche der Patienten rückläufig.
Bei einigen besonders veranlagten Patienten zeigen sich schon nach kurzer Zeit Auflösungserscheinungen im Oberflächenbereich von Amalgamfüllungen. Da das dabei gelöste Quecksilber über den Verdauungsweg in alle Körperregionen gelangen kann, ist eine systematische Ausleitungstherapie zur Entgiftung des Körpers nötig, um Erkrankungen zu verhindern oder zu beenden. Die Erscheinungsbilder der möglichen Folgeerkrankungen sind vielfältig. Die bei Folgeerkrankungen notwendigen Behandlungen sind aufwändig; sie werden bezüglich Medikamentierung und Dauer für jeden Einzelfall individuell angepasst.
"Schwachsichtigkeit"
Hat ihren Ursprung meist in der Kindheit und kann später nicht mehr korrigiert
werden (beispielsweise einseitiges Schielen).
Ambulante Behandlung bedeutet: der Patient wird in der Praxis behandelt und kann danach nach Hause gehen (im Gegensatz zur stationären Behandlung, bei der der Patient nach der Behandlung in einer Einrichtung – z. B. Klinik – verbleibt).
Das Wort "ambulant" kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "spazieren gehen", "wandeln". Im Wortsinn ist die ambulante Behandlung also diejenige, zu der die Patienten hingehen, im Gegensatz zur stationären Behandlung. Die ambulante ärztliche Behandlung umfasst alle Tätigkeiten des Arztes, die zur Verhütung, Früherkennung und Behandlung von Krankheiten ausreichend und zweckmäßig sind.
Fruchtwasseruntersuchung
Fruchtwasserspiegelung
Ambivalenz
gegensätzliche Gefühläußerungen
Amnesie
bestimmte Inhalte nicht mehr abrufbar
retrograde
Amnesie – Erinnerungslücke vor dem Zeitpunkt einer Hirnschädigung
anterograde
Amnesie – Erinnerungslücken unmittelbar nach einer Hirnschädigung
Analgesie
gestörtes oder kein Schmerzempfinden, Unempfindlichkeit gegen Schmerz; erzielt durch Schädigung oder künstliche Blockade der Schmerzleitung.
Anästhesie
Zustand der Empfindungslosigkeit
Aneurysma
Aussackung eines Gefäßes z.B. an thoracaler Aorta o. Aorta abdominalis
Anopsie
Blindheit, völliger Ausfall des Sehsinns
Anorexia nervosa
Magersucht, ist eine psychische Störung aus dem Bereich der seelisch bedingten Essstörungen. Meist bei jungen weiblichen Patienten gebunden an einer Körperschemastörung, sie nehmen sich trotz eines bestehenden Untergewichts als „zu fett“ wahr. Erlangen ihr Selbstwertgefühl nicht aus allgemeinen Leistungen und Hobby , sondern ausschließlich aus ihrem Gewicht bzw. der Fähigkeit, dieses zu kontrollieren.
Medizinisches Instrument zur Behandlung von Analfissuren oder Schließmuskelverkrampfungen und -verspannungen, welches mit Hilfe von Gleitgel in den After eingeführt wird und dort für einige Minuten verbleibt.
(Schleim-) Hautriss des Afters.
schmerzstillendes Mittel
schmerzlindernde Arzneimittel
Schmerzausschaltung durch Medikamentengabe mit schmerzstillender und beruhigender Wirkung.
Arzneimittel, das als Neuheit auf dem Markt eingeführt wird, sich aber hinsichtlich der Wirkungsweise kaum oder gar nicht von bestehenden Präparaten unterscheidet. Analogpräparate sind, z.B. aufgrund einer leicht veränderten Molekülsturktur der Wirkstoffe, neu patentierbar.
(griech.) = Erinnerung;
Vorgeschichte des Patienten hinsichtlich seiner Krankheiten aber auch
hinsichtlich seines sozialen (beruflichen, familiären) Umfeldes.
Eigenanamnese: der Patient macht Angaben zu seiner eigenen Vorgeschichte.
Fremdanamnese: andere Personen (z. B. Familienangehörige) machen Angaben zur
Vorgeschichte des Patienten.
Lehre vom Bau der Körperteile
Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Potenz und der Fruchtbarkeit des
Mannes befasst.
Anfallsartiges Engegefühl in der Brust, zusammen mit Atembeklemmungen. Wird
ausgelöst durch Durchblutungsstörungen im Herzen.
Lehre der Blut- und Lymphgefäße
Behandlungsmethoden, die zur Überwindung von Angstzuständen oder Phobien des Patienten eingesetzt werden. In jüngerer Zeit werden in zunehmenden Maße Therapien entwickelt, die auf die besonderen Probleme von Angstpatienten abgestimmt sind.
Bezeichnung für Menschen, welche Angst vor medizinischen Behandlungen haben. Die Angst vor zahnmedizinischen Behandlungen kommt sehr häufig vor: Jeder fünfte Erwachsene hat Angst vor dem Zahnarztbesuch. Dieser Tatsache wird in zunehmendem Maße durch eine Spezialisierung von Praxen auf besondere Behandlungsmethoden Rechnung getragen.
Die "Nachbarzähne" einer Zahnlücke; diese dienen als Stützpfeiler zur Befestigung von Brückenkonstruktionen.
Abweichung von der Regel
Methode zur Untersuchung des Farbsehens
Unempfindlichkeit von Bakterien gegen Antibiotika; der häufige Einsatz von Antibiotika kann zu einer zunehmenden Resistenz (Widerstandsfähigkeit, Unempfindlichkeit) der Bakterien führen.
Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten durch Bakterien; nicht bei Virusinfekte
Mittel zur Behandlung des Bluthochdrucks
Blutarmut
Schmerzausschaltung. Es wird zwischen örtlicher und allgemeiner Anästhesie unterschieden. Die allgemeine Anästhesie betrifft den ganzen Körper und wird auch als Narkose bezeichnet.
eine der vier Herzklappen; Auslassklappe zwischen Herzkammer und Hauptschlagader im linken Herzen
Ursache
-
rheumatische u. bakterielle Endocarditis
selten auch Folge einer angeborenen Bindegewebsschwäche
Aneurysma (Aussackung eines Gefäßes) z.B. an thoracaler Aorta o. Aorta
abdominalis
Folge ist Hypertrophie der linken Kammer mit relativer Ischämie
Bei d. Diastole fließt Blut teilweise zurück in linke Kammer,
Resultat Minderversorgung des Herzen, weil Rückflussmenge nicht in d. Herzkranzgefäße fließt, sondern zurück in d. li. Herzkammer (Koronarreserve wird kleiner)
-
Hypertrophie d. li Kammer wegen Volumenbelastung
Dyspnoe ist im Gegensatz zu Stenose erst Spätfolge
weite Blutdruckamplitude, hoher syst. u. niedriger diastol. Druck
Aortenklappenstenose
Ursachen
-
rheumatisches Fieber
im Alter bei regenerativen Prozessen
Verkalkung
Die Taschen öffnen sich nicht vollständig während der Systole – Druckbelastung d. li. Ventrikels
Folge: konzentrische Hypertrophie der Ventrikelwände
Im fortgeschrittenem Stadium entstehen Symptome, wie Angina
pectoris und Dyspnoe
Es liegt eine relative Ischämie vor mit den typischen KHK Symptomen (koronare
Herzkrankheit)
- Herz schlägt kräftig, aber schwache Pulswelle in der Periphere. Nebengeräusch beim Schluss d. Aortenklappe
Aortenstenose
Ist eine Einengung der Aorta direkt hinter den
Aortenklappen. Patienten sehen blass aus, sind aber in der Regel leistungsfähig.
Operation nur wenn bei Belastung Atemstörung entsteht.
apallisches Syndrom
Wachkoma, Bewusstseinsstörung bei geöffneten Augen und Ausfall der gesamten Motorik.
Zentrale Sprachstörung nach (weitgehend) abgeschlossener Sprachentwicklung;
Die Sprachstörung ist die Folge einer Schädigung der Sprachregion in der
sprachführenden Kleinhirnhälfte. Bei den meisten Menschen ist dies die linke
Kleinhirnhälfte.
-
motorische Aphasie, trotz eines intakten Sprachapparates ist hier
ein sprechen nicht möglich (Broca-Aphasie)
das Sprachverständnis meistens gut, aber die Sprachäußerung fällt schwer. Der
Patient spricht eher im "Telegrammstil"
-
amnestische Aphasie(Wortfindungsstörung), innere Sprache ist
vorhanden, Patient hat jedoch wenig Zugriff auf Worte.
Diese Art vermittelt falschen Eindruck vom Patienten z.B.Verwirrtheit
- sensorische Sprachstörung (Störung im Wernickezentrum), Störung des Sprachverständnisses, Patient erfasst bestimmte Aufforderungen nicht o. kann sie nicht zeigen Verwechselt Worte o. stellt sie um. Bei der Wernicke-Aphasie ist das Sprachverständnis gestört. Oft gibt es einen großen Sprachfluss mit wenig Inhalt
Ausbleiben der Entwicklung eines Körperteils
Atemstillstand
Schlaganfall, Gehirnschlag
Anwendung einer physikalischen Maßnahme bzw. Verabreichung eines Arzneimittels
Art und Weise, in der eine physikalische Maßnahme angewendet bzw. ein
Arzneimittel verabreicht wird
Stelle des Körpers, an der eine physikalische Maßnahme bzw. ein Arzneimittel angewandt wird.
Bewilligung; staatliche Zulassung als Arzt oder Apotheker
Unfähigkeit, erlernte Einzelbewegungen oder -handlungen zu einer Gesamtheit
zusammenzufügen, obwohl Bewegungsfähigkeit gegeben ist.
Unfähigkeit zielstrebig und geschickt zu Handeln,
Abverlangte
Handlungen werden falsch ausgeführt.
Unfähigkeit, sinnvolle Handlungsketten sowohl auf Kommando wie auch
automatisch auszuführen; Störung im Umgang mit Objekten.
Unfähigkeit, Gesten und einfache Bewegungen nachzumachen
Arbeitstherapie ist ein Behandlungsfeld der Ergotherapie, bei der Arbeit
unter wirklichkeitsnahen Bedingungen als Mittel der Therapie eingesetzt wird.
Der Patient wechselt zunehmend aus der Rolle des Behandelten in die des
Handelnden über.
Bei Menschen, die aufgrund einer psychischen, geistigen oder körperlichen
Erkrankung in ihren Arbeitsfähigkeiten- und Fertigkeiten beeinträchtigt sind, so
dass sie einer beruflichen Tätigkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt nachgehen
können, werden arbeitstherapeutische Behandlungsverfahren unterzogen.
Meint die Anwendung ätherischer Öle zur positiven Beeinflussung von Gesundheit und Wohlbefinden. Auch versteht man darunter die gezielte Behandlung von Befindlichkeitsstörungen und Erkrankungen als Bestandteil der Pflanzenheilkunde, oftmals im Rahmen so genannter komplementärmedizinischer Methoden.
auch "Schlagader"; "Pulsader"; In der Regel pulsierendes Blutgefäß, welches das Blut vom Herzen weg transportiert.
Arterienverkalkung
Gelenkentzündung (unterschiedlichste Ursachen)
Arthritis urica
Gicht
operative Gelenkversteifung
Röntgenaufnahme eines Gelenks, in das zuvor Kontrastmittel gespritzt wurde.
operative Wiederherstellung der Beweglichkeit versteifter Gelenke
Gelenkerkrankung (unterschiedlichste Ursachen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Arthrose
Gelenkspiegelung mit einem speziellen Endoskop (Arthroskop).
Das 1993 eingeführte Arznei- und Heilmittelbudget ist eine gesetzlich
definierte „Obergrenze für die insgesamt von den Vertragsärzten veranlassten
Ausgaben für Arznei-, Verband- und Heilmittel.“
Das Arzneimittelbudget-Ablösungsgesetz (ABAG) trat am 1. Januar 2002 in
Kraft. Mit ihm wurden die Budgets abgeschafft, die bis dato die Ausgaben der
Vertragsärzte für Arznei-, Verband- und Heilmittel gesetzlich begrenzten. Das
ABAG ersetzt die Budgets durch Ausgabenvolumen und Zielvereinbarungen, die die
Kassenärztlichen Vereinigungen jedes Jahr neu mit den Landesverbänden der
Krankenkassen verhandeln. Dabei richten sie sich nach Rahmenvorgaben, die die
Kassenärztliche Bundesvereinigung zuvor auf Bundesebene mit den Kassen
vereinbart.
Ärzte und Ärztinnen, deren Schwerpunkt in der Behandlung somatisch
(körperlich) Kranker liegt, können diese Zusatzbezeichnung erwerben. Im Rahmen
der dazu erforderlichen Weiterbildung lernen sie, die psychosozialen
Fragestellungen ihres Faches zu erkennen und Patienten oder Patientinnen
entweder selbst psychotherapeutisch zu behandeln oder - etwa an einen Facharzt
für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder Facharzt für Psychiatrie
und Psychotherapie - zu überweisen.
Fachspezifische psychosoziale Fragestellungen sind etwa beim Urologen psychogene
(psychisch bedingte) Störungen der Sexualfunktion, bei der Gynäkologin
psychische Probleme im Zusammenhang mit Familienplanung und Schwangerschaft,
beim Hausarzt psychogene Kopf-, Rücken- oder Bauchschmerzen und vieles mehr. Die
Zusatzbezeichnung darf der Arzt zusätzlich zu seiner Facharztbezeichnung führen.
Die ärztliche Zusatzbezeichnung Fachgebundene Psychotherapie lautete bis 2003
„Zusatzbezeichnung Psychotherapie“.
Alle Ärzte und Ärztinnen mit Zusatzbebezeichnung (Fachgebundene) Psychotherapie,
alle Fachärzte und Fachärztinnen für Psychosomatische Medizin und
Psychotherapie, Fachärzte und Fachärztinnen für Psychiatrie und Psychotherapie,
sowie Fachärzte und Fachärztinnen für Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie
werden auch unter dem Begriff Ärztliche Psychotherapeuten zusammengefasst.
Quelle: Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche
Psychotherapie
Krankheitsbild innerhalb des Autismus
Hierbei verläuft die Sprachentwicklung weitestgehend altersgerecht, jedoch ist
die Motorik unausgereift.
Diese Form des Autismus äußert sich zumeist im Alter von 3 bis 5 Jahren.
Flüssigkeitsabnahme aus der Bauchhöhle
Auftreten unkoordinierter Bewegungen als Folge der gestörten Abstimmung der
entsprechenden Muskelgruppen.
Störung der
Koordination von Bewegungsabläufen, Intentionstremor, Stand-, Gang- u.
Rumpfataxie. Formen: 1. zerebellare A. durch Erkr. des Kleinhirns, z. B.
Tumoren, Intoxikationen, Kleinhirnatrophie; 2. afferente A. inf. Läsionen der
Hinterstrangbahnen des Rückenmarks (z. B. bei funikulärer Myelose, Multipler
Sklerose, Friedreich-Ataxie) od. peripherer Nerven bei Polyneuropathie; klin.
dominieren Störungen der Tiefensensibilität. 3. vestibuläre A. durch Schädigung
des Vestibularapparats; 4. A. bei Hydrozephalus od. Läsionen der Hirnhemisphären
(Gangapraxie). Vgl. Hinterstrangsymptome, Symptome, zerebellare.
2 Formen
Rumpf o. Hinterstrangataxie
Cerebellum Ataxie (Kleinhirnataxie)
Sie zeigt sich deutlich im „Romberg“ Versuch. Patient muss
aufstehen aus dem Sitz mit nach vorn gestreckten Armen, Beine eng beieinander.
Zeigt der Patient mit Augen zu Fallneigung ist d. Versuch positiv.
Zeigt der Patient Fallneigung trotz visueller Kontrolle, dann liegt eine Cerebellum Ataxie vor.
Weitere Symptome:
- Koordinationsstörungen
- Nystagmus (Augapfelzittern)
- Unsicherheit beim Gehen
- Sprache wirkt explosiv und abgehackt
Die Atemtherapie zählt zu den ganzheitlichen Methoden alternativer
Heilverfahren. Der Mensch wird als Einheit (Körper und Psyche) betrachtet. Die
Atem- und Entspannungstherapie wird zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit
und Stimmungsaufhellung eingesetzt. Atemtherapie ist auch vorbeugende Maßnahme
und hilft, den Alltag ruhiger und konzentrierter zu bewältigen. Weiterhin sind
die Übungen der Atemtherapie sinnvoll bei Schlafstörungen,
Atemrhythmusstörungen, Atemwegsschwierigkeiten und anderem.
Kern der Atemtherapie ist das bewusste Wahrnehmen des eigenen Atemrhythmus',
während der Körper in Bewegung ist, aber auch, wenn der Körper in Ruhe verharrt.
Der Atem wird als Kraftquelle erfahren; Bewegungen im Rahmen der Atemtherapie
führen dazu, dass der Atem freier fließen kann. Durch diese Therapie mit dem
Atem werden Blockaden und Verspannungen gelöst und körpereigene
Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt.
Ein zentrales Merkmal der Atemtherapie ist, dass nicht bestimmte Techniken des
Atmens im Vordergrund stehen, sondern die intensive Wahrnehmung des eigenen
Atems mit allen Sinnen.
Athetose
langsame, schraubende, kreisende u. drehende Bewegungen
Atriumseptum
Vorhof- Scheidewanddefekt
Die Fossa ovalis hat sich nicht geschlossen. (normal nach
dem ersten Atemzug nach der Geburt)
Dadurch wird das Blut vom linken Vorhof (da stärker) in den rechten Vorhof
gepumpt..
Erforschung der Vorgänge beim Hören sowie der Erkrankungen der Hörorgane und die Entwicklung von Behandlungsmöglichkeiten.
Ganz allgemein ist Herpes ein Hautausschlag, welcher mit Bläschenbildung
einhergeht. Den meisten Menschen ist vor allem der Lippenherpes geläufig, so
dass dieser automatisch assoziiert wird, wenn von dem Begriff "Herpes" die Rede
ist. Doch es gibt auch noch andere Formen des Herpes, so beispielsweise auch den
Augenherpes.
Es existieren verschiedene Herpesviren, die ebenso unterschiedliche
Krankheitsbilder auslösen. Bei dem Augenherpes tritt eine Bläschenbildung an den
Augenlidern oder der Bindehaut auf, es kann aber auch die Hornhaut betroffen
sein. Da die Erkrankung zunächst häufig mit relativ wenigen oder unauffälligen
Beschwerden einhergeht, ist es leider so, dass Patienten mit Augenherpes oft
erst relativ spät den Augenarzt aufsuchen, zum Beispiel dann, wenn bereits
Einschränkungen beim Sehen spürbar werden. Der Augenherpes liefert eines von
vielen Argumenten dafür, dass man den Augenarzt unbedingt aufsuchen sollte, wenn
über einen längeren Zeitraum eine Rötung des Auges vorliegt.
Ein Augenherpes sollte so rasch wie möglich medikamentös behandelt werden. So
wird erreicht, dass sich die Viren des Augenherpes – von dem Augenherpes ist
meist nur ein Auge, nicht beide Augen, betroffen – nicht weiter ausbreiten
können. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Auge keine weiteren
Schäden durch den Augenherpes erfährt.
Der Virustyp, der für den Augenherpes verantwortlich ist, ist übrigens derselbe
wie bei Lippenherpes. Dabei ist Augenherpes im Erwachsenenalter nicht
ansteckend, da es sich um einen Virus handelt, welcher schon längst im Körper
"schlummert" und durch beispielsweise ein momentan geschwächtes Immunsystem
(wieder) aktiv wird.
Angeborene, unheilbare Entwicklungsstörung, die sich zumeist bereits im
frühen Kindesalter zeigt.
Autismus äußert sich durch Störungen der Mimik, sowie der Informations- und
Wahrnehmungsverarbeitung, wobei die Betroffenen häufig unvermögend sind, mit
anderen Menschen zu kommunizieren und Gesagtes richtig aufzufassen. Auch ständig
wiederkehrende Verhaltensmuster (bspw. zwanghaftes Gegenstände-sortieren oder
ständiges vor- und zurückwippen) prägen das Krankheitsbild.
Hierdurch wird das Sozialverhalten enorm beeinträchtigt. Das Intelligenzniveau
der Betroffenen reicht von geistiger Behinderung bis hin zu Hochbegabung.
Autismus bewegt sich meist in einer abstrakten Welt.
Beziehungsstörung
Hier besteht eine Störung der Beziehung insbesondere zur personellen Umwelt
von Geburt an.
Mitmensch
wird nicht als Person, sondern als Gegenstand angesehen.
- Kind reagiert nicht Situationsgerecht auf Gesten oder Zeichen.
- Schaut die Mutter nicht an, sondern hindurch.
- Später meidet das Kind Blickkontakt und Liebkosungen.
- Im Gegensatz dazu bestehen häufig bis zur Faszination gesteigerte Spezialinteressen an bestimmten Dingen.
Das Autogene Training beinhaltet Entspannungsübungen, die oft auch logopädische oder ergotherapeutische Behandlungen ergänzen. Autogenes Training ist eine Methode der Selbstbeeinflussung. Dabei wird das Ziel verfolgt, sich selbst in einen Zustand der Entspannung zu versetzen.