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BG = Berufsgenossenschaft; Beschäftigte, die einen Arbeitsunfall erlitten haben oder an einer Berufskrankheit leiden, werden durch die Berufsgenossenschaften medizinisch, beruflich und sozial rehabilitiert.
Baker Zyste
Aussackung der Gelenkkapsel im Kniegelenk
Einzeller; Krankheitserreger
Aufdehnung verengter Schlagadern mit Hilfe eines Ballons, der mittels eines Katheters an die verengte Stelle gebracht wird und sich dort mit einem Ruck entfaltet.
Die sogenannte Basale Stimulation (entwickelt von Prof. Andreas Fröhlich) ist ein Förderkonzept für schwerst-mehrfachbehinderte Menschen. Es gewinnt aber zunehmend auch Bedeutung in der Behandlung von dementen Menschen im letzten Stadium. Mit der Basalen Stimulation sollen alle Wahrnehmungsebenen gefördert werden, basierend auf den Ursprung bezogen.
Krebstumor
Form von Hautkrebs, der meist an den Körperstellen auftritt, die häufiger
Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind/ waren, aber nur selten
Metastasen bildet.
Beim Beckenboden handelt es sich um ein Muskelgeflecht, das verschiedenen
inneren Organen (z. B. Blase, Darm, Gebärmutter) Halt bietet. Erschlafft diese
Muskulatur, können die Organe nach unten hin absacken, was wiederum zur Folge
hat, dass die Schließmuskeln Druckbelastungen beim Husten, Lachen oder Heben von
schweren Gegenständen nicht mehr standhalten können und so Harn ungewollt
abgeht.
Ziel der Beckenbodengymnastik ist es, die Muskulatur des Beckenbodens zu
trainieren, um eine Halte- bzw. Schließfunktion zu gewährleisten. Hierbei gibt
es besondere Trainingsformen, die unter fachkundiger Anleitung angewendet werden.
Informationsblatt des Herstellers für den Patienten über das betreffende Arzneimittel
Jede gesetzliche Krankenkasse erhebt Beiträge, um ihren Mitgliedern und deren
Familienangehörigen medizinische Leistungen gewähren zu können. Gewöhnlich
zahlen Mitglied und Arbeitgeber jeweils die Hälfte des Beitrags, der einem
festgelegten Prozentsatz des Arbeitseinkommens entspricht. Der Beitragssatz ist
so hoch zu bemessen, dass mit der Gesamtheit aller Beiträge die
voraussichtlichen Ausgaben eines Jahres gedeckt werden können.
Gesetzlich Krankenversicherte müssen nicht von jedem Arbeitsverdienst
Beiträge leisten, sondern nur bis zu einer gewissen Höhe, der
Beitragsbemessungsgrenze. Diese legt einmal im Jahr der Bundesarbeitsminister
fest.
Nach dem für die gesetzliche Krankenversicherung geltenden Versicherungsprinzip ist die Höhe des Beitrags einer Krankenkasse so festzusetzen, dass mit den Einnahmen die voraussichtlichen Ausgaben der Krankenkasse gedeckt werden können.
Diese Grenze legt fest, wie viel Prozent von seinem Einkommen ein gesetzlich Versicherter höchstens bei der Gesundheitsversorgung zuzahlen muss. Derzeit müssen schwerwiegend chronisch kranke Menschen maximal ein Prozent, alle anderen gesetzlich Versicherten höchstens zwei Prozent zuzahlen.
Wirkstoffe mit beruhigender, angst- und spannungslösender Wirkung; Gefahr der psychischen Abhängigkeit.
Durch eine Betreuungsverfügung entscheidet man selbstbestimmt, wen das Vormundschaftsgericht als persönlichen Betreuer einsetzen soll für den Fall, dass man selbst nicht mehr in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu erledigen. Diese Situation ist beispielsweise nach einem Unfall oder einer Erkrankung denkbar.
Die Betriebliche Gesundheitsförderung soll Wohlbefinden, Motivation,
Leistungsfähigkeit und gesunde Lebensweise der Mitarbeiter fördern.
Arbeitsbelastungen, Kommunikationsprobleme und krankheitsbedingte Fehlzeiten
sollen so reduziert werden.
Firmen, die Betriebliche Gesundheitsförderung anbieten wollen, können sich an
die Berufsgenossenschaften oder Krankenkassen wenden. Als gesundheitsfördernde
Maßnahmen werden u.a. Stress- und Krisenbewältigung, Kommunikationstraining,
Rückenschule, Hilfe bei der Arbeitsplatzgestaltung, Gesundheitsseminare und
Ernährungsberatungen angeboten.
Träger der gesetzlichen Krankenversicherung
Betriebskrankenkassen können von Betrieben mit mehr als 1000 Mitgliedern
gegründet werden, wobei die Mehrheit der Gründung zustimmen muss. Seit 1996 sind
die Betriebskrankenkassen "offen", das heißt, dass jeder Versicherungspflichtige
sich dort versichern kann.
(sehr stark wirksames) Medikament, für das ein bestimmtes Rezeptformular erforderlich ist (z.B. Morphinpräparate)
Entfernung zweier Lungenlappen
Körpergewebe, das Nerven und Gefäße enthält und die Organe mit ihrer Umgebung/Nachbarschaft verbindet
Die Bindegewebsmassage gehört zu den sogenannten reflextherapeutischen
Verfahren (Reflex = automatisierte Reaktion des Organismus auf eine Reizung) und
ist eine Sonderform der Massage. Durch die Behandlung der Bindegewebszonen
werden diejenigen inneren Organe, Drüsen und Gefäße beeinflusst, die dieser
Bindegewebszone zugeordnet sind.
Bei der Ausführung der Bindegewebsmassage können verschiedene Techniken zum
Einsatz kommen (Zugreize auf Gewebe, Hautverschiebung); allen Techniken
gemeinsam ist bei der korrekten Anwendung eine Art "brennendes" oder
"schneidendes" Gefühl, das beim Patienten hervorgerufen wird.
Anwendungsgebiete für die Bindegewebsmassage sind in erster Linie
Durchblutungsstörungen, aber auch Migräne, Magen-Darm-Störungen,
Atmungserkrankungen oder Menstruationsbeschwerden.
Kontraindikationen (= Umstände, die der therapeutischen Maßnahme
entgegenstehen): Herzklappeninsuffizienz, Schwangerschaft (Abortgefahr).
Grundsätzlich existieren zwei Formen von Bindungsstörungen.
Die erste ("gehemmte") Form beinhaltet soziale und emotionale
Funktionsstörungen, wie beispielsweise Unglücklichsein und Ängste.
Die zweite ("ungehemmte") Form zeigt kaum emotionale Störungen, dafür aber
verstärkt soziale.
Die erste Form resultiert häufig aus Verwahrlosung und / oder emotionaler
Vernachlässigung während der Kindheit. Hieraus entsteht meist die zweite Form,
die sich etwa im Vorschulalter äußert.
Untersuchung einer dem lebenden Organismus entnommenen Probe (Gewebeprobe)
umstrittene Methode der Alternativmedizin; die Bioresonanztherapie basiert
auf der Annahme, dass es Energie-/Biofelder des Körpers bzw. der Organe gibt,
deren krankhafte/gestörte Strömungen mit Geräten gemessen und durch
therapeutische Ströme in gesunde Schwingungen umgesetzt werden können. Vertreter
der Bioresonanztherapie gehen davon aus, dass auf diese Weise Krankheitsherde in
Erfahrung gebracht und geheilt werden können.
Durch das Pumpsystem des Herzens herrscht in dem Gefäßsystem eine gewisse Druckschwankung (Druckpulswelle). Diese an allen Orten des arteriellen Systems auftretenden Druckänderungen ermöglichen die Bestimmung der arteriellen Blutdruckwerte, die besonders wichtige Kreislaufparameter darstellen. Der systolische (maximale) Druck - gemessen am Oberarm - beträgt beim gesunden Erwachsenen normalerweise 110 bis 130 mm / HG, der diastolische (untere) Blutdruckwert 70 bis 85 mm / HG.
Bluttransfusionswesen umfasst die Kenntnis der Lagerung und daraus entstehenden Veränderungen von Blut- und Blutbestandteilkonserven, deren Bereitstellung zu therapeutischen Zwecken und die Beurteilung der heilkundlichen Auswirkungen von Transfusionen, aber auch von transfusionsbedingten Nebenwirkungen und Zwischenfällen.
Glucose-Gehalt des Blutes
BNS Krämpfe
Epilepsie, Blitzkrämpfe, treten meist im laufe des ersten
Lebensjahres auf. Zusammenzucken des Körpers, mit dem Kopf nach vorn, etwa 1s
Hauptsymptom, Nickbewegung des Kopfes Salaamkrämpfe, ähnlich der Nickkrämpfe nur
kommt es darüber hinaus zu einer länger dauernden Vorwertsbewegung des Körpers
und auf der Brust zusammengeschlagene Arme.Salaamkrämpfe treten meist in Serie
auf und sind propulsiv. Unbehandelt führen diese Erkrankungen zur geistigen
Retardierung.
Das Bobath-Konzept als Behandlungsmethode für Erwachsene wird sowohl in der
Ergotherapie als auch in der Physiotherapie angewandt.
Das Konzept beschäftigt sich mit dem Zusammenhang
von Wahrnehmung und Bewegung. Bobath versucht, die Tonusverhältnisse des Körpers
(= Spannungs- bzw. Erregungszustand eines Gewebes, Muskels, des
Blutgefäßsystems, des vegetativen Nervensystems), verstanden als ein
ganzheitliches System, zu normalisieren, um eine angemessene
Bewegungsmöglichkeit zu schaffen. Bei der Behandlung werden unter anderem
folgende Elemente eingesetzt: Hemmung krankhafter Haltungs- und Bewegungsmuster
sowie Aktivierung normaler Haltungs- und Bewegungsmuster.
Die Krankenkassen haben die Möglichkeit, ihren Versicherten Bonusprogramme
anzubieten, bei denen die Teilnahme an der Integrierten Versorgung
beispielsweise mit verringerten Zuzahlungen oder Beitragsermäßigungen belohnt
wird. Zum Bonusprogramm gehört z. B. die regelmäßige Teilnahme an Vorsorge- und
Früherkennungsuntersuchungen. Auch wer sich in ein Hausarztsystem einschreibt,
an Präventions- oder speziellen Chronikerprogrammen teilnimmt, kann von einem
Bonus seiner Krankenkasse profitieren.
auch: Borderline-Syndrom
Persönlichkeitsstörung, die sich unter anderem durch Stimmungsschwankungen,
extrem ausgeprägten Emotionen oder Selbstverletzungen äußert.
Die Behandlungsmöglichkeiten erstrecken sich über diverse Medikamente (z.B.
Antidepressiva) bis hin zur Psychotherapie.
Borreliose
überwiegend durch Zeckenbiss oder Mückenstiche
Multisystemische Krankheit Hier wird nicht nur das Nervensystem angegriffen, sondern es können auch Organe, Gelenke und das Gewebe befallen werden.
Strahlentherapie zur Behandlung von Krebserkrankungen.
Hohlorgane der Lunge, die der Leitung der Atemluft dienen (in Fortsetzung der Luftröhre)
Festsitzender Zahnersatz zur Überbrückung fehlender Zähne. Brücken werden an so genannten Pfeilerzähnen befestigt. Je nach Anzahl der fehlenden Zähne unterscheidet man zwischen ein- und mehrspannigen Brücken. Die überbrückten Zähne nennt man Brückenglieder. Einen Sonderfall stellt die Freiendbrücke dar, die nur auf einer Seite der Lücke (meist mehrere) Pfeiler hat. Als Ausnahme anzusehen sind herausnehmbare Brücken. Eine Brücke besteht stets aus Brückenankern und Brückenzwischengliedern. Die Brückenanker werden an Pfeilerzähnen befestigt, welche die auf die Brücke wirkenden Kaukräfte aufnehmen. Sie müssen daher eine ausreichende Stabilität aufweisen. Besonderer Augenmerk bei der Erstellung einer Brücke muss auf die Zahnhygiene gelegt werden. D. h. die Brücke wird so konzipiert, dass sie allseitig zu reinigen ist oder dass garantiert ist, dass sich keine Nahrungsreste zwischen Brücke und Kiefer bzw. Pfeilerzähnen festsetzen können.
Die Therapie ist nach Dr. med. Alois Brügger benannt, einem schweizer
Neurologen und Psychiater, der Krankheiten des Bewegungsapparates und des
Nervensystems erforscht hat.
In der Brügger-Therapie wird nach Störfaktoren gesucht, die die aufrechte
Haltung des Körpers beeinträchtigen, da nach Brügger viele bekannte Erkrankungen
des Bewegungsapparates auf Fehlbelastungen von Wirbelsäule und Gelenken
zurückzuführen sind, die durch eine schlechte Körperhaltung im Alltag entstehen.
Der Grundgedanke ist folgender: Bei einem beliebigen Schaden des Organismus
werden bestimmte Signale an das zentrale Nervensystem gesandt, um diese Störung
bekannt zu geben. Die Folge kann sein, dass unbewusst ein "Schon- oder
Schutzprogramm" in Gang gesetzt wird, in dessen Rahmen z. B. bestimmte
Bewegungen, die den Schaden vergrößern würden, in ihrer Ausführung verändert
werden (Ausweichbewegungen). Dieses Schonprogramm wird dabei oft an einer völlig
anderen Stelle ausgeführt als an derjenigen, an der der eigentliche Schaden
verursacht wird.
Nach Diagnose des verursachenden Schadens wird lokal behandelt, oft unter
Zuhilfenahme von Wärme.
Basisdiagnostik für umschriebene Entwicklungsstörungen im Vorschulalter
Schulreifetest, bei dem Artikulation, Grammatik und Konzentrationsfähigkeit
getestet werden.
Bulbärparalyse
Sammelbegriff für neurol. Krankheitsbilder, die durch umschriebene bilaterale Schädigung motor. Hirnnervenkerne in der Medulla oblongata entstehen Sympt.: Dysarthrie, Aphonie, Störung der Schluck- u. Kaubewegungen, Zungenatrophie; Vork. bulbärer Sympt. auch bei neurogener Muskelatrophie, amyotrophischer Lateralsklerose, Poliomyelitis,
Die Bundesärztekammer (Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern) ist die Spitzenorganisation der ärztlichen Selbstverwaltung; sie vertritt die berufspolitischen Interessen der 394.432 Ärztinnen und Ärzte (Stand: 31.12.2004) in der Bundesrepublik Deutschland. Die BÄK unterstützt die Arbeit der Ärztekammern und nimmt dabei mittelbar auch gesetzliche Aufgaben wahr. Unmittelbare gesetzliche Aufgaben sind der BÄK u. a. im Rahmen der Qualitätssicherung sowie der Transplantationsgesetzgebung zugewachsen.
Chronischer Erschöpfungszustand, oft durch extrem hohe (nicht körperliche)
Arbeitsbelastung ausgelöst.
Häufige Symptome sind unter anderem Schuldgefühle, Depressionen oder
Schlafstörungen.
Meist wird zu einer Psychotherapie geraten.
Schleimbeutelentzündung
künstlicher Umgehungskreislauf bei Unterbrechungen des normalen Blutkreislaufs