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Darreichungsform

Art der Zubereitung eines Wirkstoffs (z. B. Tablette, Kapsel, Tropfen, Zäpfchen, Salbe, Pflaster)

 

Defibrillator

Gerät zur Wiederbelebung, das mit gezielten Stromstößen durch zwei auf dem Brustkorb platzierten Elektroden Kammerflattern oder -flimmern am Herzen beendet.

Deformität

Verformung
 

Degeneration

Entartung zellulärer Strukturen oder Funktionen infolge Schädigung der Zelle
 

Dekompression

Druckverminderung

Demenz

Veränderung von erworbenen intellektuellen Fähigkeiten als Folge einer Hirnschädigung
 

Demineralisation, Dekalzifikation

Verarmung des Organismus an anorganischen Bestandteilen (Mineralien); Verminderung der Mineralstoffe in Knochen und Zähnen

 

 Depersonalisation

 

Depression

Depression ist eine Erkrankung, die die Gefühlsseite des Seelenlebens betrifft und sich individuell in sehr unterschiedlicher Weise äußern kann.
Bei einer Depression kommen immer mehrere Krankheitsmerkmale zusammen, man spricht i. d. R. von einem depressiven Syndrom.
Die häufigsten Merkmale einer Depression sind:


Alle Symptome können sich allmählich (über Wochen und Monate) oder sehr rasch (in Tagen oder Stunden) entwickeln. Bisweilen geschieht die Veränderung sogar schlagartig. Viele depressive Patienten konzentrieren sich auf ihre körperlichen Symptome und vermuten in ihren Beschwerden eine organische Ursache. Häufig halten sich Depressive auch nicht für krank, was sie tatsächlich sind, sondern für Versager.

 

Dermatitis

entzündiche Reaktion der Haut (Rötung, Schwellung, Bläschenbildung, Nässen, Krusten)

Dermatologie

Hautkunde

Diabetes mellitus

"Zuckerkrankheit"; chronische Erhöhung des Blutzuckerspiegels mit der Folge, dass Stoffwechselprozesse gestört werden und Organschäden entstehen.
Wichtige Symptome sind vermehrter Durst, vermehrtes Wasserlassen, Müdigkeit und Gewichtsverlust. Beim Typ 1 Diabetes treten die Symptome aufgrund des absoluten Insulinmangels in der Regel sehr akut und dramatisch auf. Beim Typ 2 Diabetes können dagegen oft jahrelang keine Beschwerden angegeben werden.

 

Diabetologie

Diabetologie umfasst die Erkennung, Behandlung und Nachsorge aller diabetischen Erkrankungen. Diabetes bedeutet wörtlich übersetzt „Durchfluss“, denn allen Diabetes-Formen ist ein erhöhter Harnfluss gemeinsam. Zu den diabetischen Stoffwechselstörungen gehören beispielsweise: Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“, Stoffwechselstörung mit unvollständiger Glucoseverwertung im Organismus) oder auch Diabetes insipidus („Wasserharnruhr“, Störung der Wasserrück-Resorption in der Niere).

 

Diadochokinese

Drehbewegung im Handgelenk, schnelle Umkehr zwischen Suppination und  Pronation

 

Diagnose

Feststellung/Beurteilung auf Grund genauer Untersuchung/Beobachtung über den Zustand einer Krankheit

Diagnostika

Arzneimittel zur Erkennung von Krankheiten (z. B. Röntgenkontrastmittel)

Dialyse

Verfahren, das bei akutem und chronischen Nierenversagen angewandt wird; Blutreinigungsverfahren.

 

Diamorphin

(DAM), chemische Bezeichnung für Heroin, auch "Diacetylmorphin"

 

Diarrhoe

Durchfall

 

Diphtherie

Inkubationszeit 3 bis 5 Tage. Die Infektion entsteht durch die Toxine des Erregers, welche am Ort des Geschehens bleiben. Am bekanntesten ist die Tonsillendiphtherie. Symptome: Fieber, dicke rote Mandeln mit elfenbeinigen Belag. Lymphedrüsen im Kiefernbereich sind angeschwollen, dies kann auch zum Kehlkopf übergreifen, dann entsteht Kehlkopfdiphtherie.Symptome: trockener Husten, Heiserkeit
Therapie: Peneselin

 

Disease Management Programm (DMP)

Systematische Behandlungsprogramme für chronisch Kranke; werden auch als "strukturierte Behandlungsprogramme" oder "Chronikerprogramme" bezeichnet;
Durch die Behandlungsprogramme soll eine bessere medizinische Versorgung und Betreuung der chronisch Kranken gewährleistet und sollen mögliche Folgekrankheiten frühzeitig entdeckt und im Idealfall vermieden werden.
Die Behandlung wird nach wissenschaftlich gesicherten medizinischen Leitlinien durchgeführt. Es wird dabei ein enges Zusammenarbeiten zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Patienten angestrebt. DMP-Programme werden zum Beispiel für die Bereiche Diabetes oder Brustkrebs angeboten. Die einzelnen gesetzlichen Krankenkassen haben die Möglichkeit, ihren Versicherten diese Programme anzubieten.

 

Disability                      

Beeinträchtigung auf Grund einer Schädigung (Fähigkeitsstörung)

 

Dissoziation

Trennung, Auflösung, Aufheben einer Verbindung; Psychologie: bewusst vorgenommene Wahrnehmensänderung

 

Distorsion

durch Drehung bedingte Gelenkverletzung; Zerrung

Disziplin

wissenschaftliches Lehrfach

Diuretika

den Harnfluss fördernde Mittel

Diät

zweckmäßige Ernährung, Wort wird oftmals zu kommerziellen Zwecken missbraucht.

 

Diätetik

Lehre von der gesunden Lebensweise und Ernährung.

 

Dorn-Therapie

Die Dorn-Therapie oder Dorn-Methode wurde in den 1970er Jahren in Deutschland von ihrem Namensgeber Dieter Dorn entwickelt. Die Dorn-Therapie gehört zu den manuellen Methoden. Die Dorn-Therapie wird nur mit den Händen ausgeführt, das heißt es werden keine zusätzlichen Hilfsmittel für die Behandlung benötigt.
Mit Hilfe der Dorntherapie sollen Fehlstellungen der Wirbelsäule und des Beckens korrigiert werden. Rücken- und Gelenkbeschwerden sowie Bewegungseinschränkungen, die aus Fehlstellungen wie beispielsweise dem Beckenschiefstand resultieren, wird mit der Dorn-Therapie entgegengewirkt.

 

Down-Syndrom

Erbkrankheit Trisomie 21 bei der das gesamte 21. Chromosom oder Teile davon dreifach (Trisomie) vorliegen siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Down-Syndrom

 

Drainage / Dränage

Unter Drainage versteht man im medizinischen Bereich das gezielte Ableiten natürlicher Körperflüssigkeiten. Auch Ansammlungen von Gasen können Gegenstand der Drainage sein. "Drain" ist ein Hilfsmittel, beispielsweise ein Glas- oder Kunststoffröhrchen, das bei der Drainage eingesetzt wird. Drainage kommt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt "Entwässerung", die eingedeutschte Schreibweise ist "Dränage".
Bei einer Drainage werden natürliche Körperflüssigkeiten abgeleitet, die sich krankhaft oder vermehrt angesammelt haben. Dies trifft zum Beispiel auf Wundabsonderungen nach Operationen zu.

Dreimonatsspritze

Die Dreimonatsspritze zählt zu den hormonellen Verhütungsmitteln, deren Wirkstoff Gestagen ist. Dieses vermindert die Ausschüttung eines bestimmten Hormons und unterdrückt somit den Eisprung. Die Gebärmutterschleimhaut wird umstrukturiert, sodass sich eine befruchtete Eizelle nur schwer einnisten könnte. Zudem verdickt sich der Schleim am Muttermund und ist für die Spermien so nur sehr schwer zu durchdringen. Die Spritze wird in den Oberarm oder den Gesäßmuskel verabreicht.

Dupuytrensche Erkrankung

Bindegewebserkrankung in der Handinnenfläche, die meist zur Versteifung der betroffenen Fingergelenke führt.

 

Durchgangsarzt

Arzt mit besonderer Zulassung durch die Berufsgenossenschaften (gesetzliche Unfallversicherung); Ein Durchgangsarzt ist für die Behandlungsdurchführung nach Arbeitsunfällen zuständig.

Dysarthrie

Eine Dysarthrie ist eine erworbene Sprechstörung, die auf einer Schädigung des Nervensystems beruht.
Diese Schädigung wirkt sich auf das Ausführen und Steuern von Sprechbewegungen aus, motorische Sprechstörung (Sprechanstrengung, Lautstärke, Geschwindigkeit)

 

Dysfunktion

Funktionsstörung

 

Dysplasie

Fehlgestaltung, Fehlbildung von Gelenken, Folge von gestörter Gewebs-/Organentwicklung

Dystrophische Onychomykose

Zerstörung der gesamten Nagelplatte.

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