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Die erweiterte ambulante Physiotherapie (EAP) ist eine
intensive therapeutische Behandlung, die ambulant bei akuten und schwerwiegenden
Erkrankungen angewendet wird. Sie beinhaltet z.B. bei der Behandlung von
Bandscheibenvorfällen eine Kombination aus Massage, Fango, Krankengymnastik und
gezieltem Muskelaufbautraining.
Elektrokardiogramm; (kardio- = Wortteil: Herz-) ; Herzstromkurve; Registrierung der elektrischen Aktivitäten der Herzmuskelfasern.
Ultraschalldiagnostik des Herzens
Die Eigenblutbehandlung (Autohämotherapie) ist eine Therapie, die zu den alternativmedizinischen Verfahren zählt und in deren Rahmen kleine Mengen (wenige Milliliter) zuvor frisch entnommenen, eigenen Blutes in den Muskel eingespritzt werden. Die Eigenblutbehandlung ist zu unterscheiden von der Eigenbluttransfusion, die zum Beispiel bei Operationen eingesetzt wird. Mit Hilfe der Eigenblutbehandlung sollen das Abwehrsystem gestärkt und Selbstheilungskräfte geweckt werden ("unspezifische Reiztherapie"). Die Eigenblutbehandlung wird unter anderem bei Allergien, rheumatischen Erkrankungen und Asthma eingesetzt.
Der Einheitliche Bewertungsmaßstab (EBM) ist die vereinbarte
Abrechnungsgrundlage zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und den
Spitzenverbänden der Krankenkassen und gilt für die Abrechnung von medizinischen
Leistungen bei Kassenpatienten
schwere schwangerschaftsbedingte Erkrankung (Bluthochdruck, Krämpfe) im letzten Drittel der Schwangerschaft
Methode zur Gehirnstrommessung mittels auf die Kopfhaut aufgesetzter Elektroden.
Grafische Auswertung einer Elektroenzephalografie.
Stoff, der sich in wässriger Lösung in Ionen auflöst und dadurch Strom leitet.
EMG; elektrisches Messen von Muskelaktivität
Ab 2006 sollte schrittweise die elektronische Gesundheitskarte eingeführt werden. Sie löst die bisherige Krankenversicherungskarte ab. Während letztere derzeit lediglich Verwaltungsdaten des Inhabers wie Name, Geburtsdatum und Adresse speichert, soll der Nachfolger deutlich mehr leisten. Alle Versicherten werden eine elektronische Gesundheitskarte erhalten, mit der sie administrative Funktionalitäten wie die Abwicklung des elektronischen Rezepts erledigen. Darüber hinaus wird es aber jedem Versicherten freigestellt sein, ob er die zusätzlichen Funktionen, also den medizinischen Teil, nutzen möchte oder nicht. Ferner wird die Gesundheitskarte mit einer "europäischen Rückseite" ausgestattet sein, die die Inanspruchnahme von Leistungen in den Mitgliedstaaten der EU ermöglicht.
Die elektronische Gesundheitskarte soll auch die Einrichtung einer
elektronischen Patientenakte ermöglichen. Mit den verschiedenen Ausbaustufen
einer elektronischen Patientenakte (EPA) besteht in der Zukunft die Möglichkeit,
alle behandlungsrelevanten Daten - vom Arzneimittelstatus bis hin zu
diagnostischen Bilddaten - über die elektronische Gesundheitskarte gezielt und
mit Einverständnis des Versicherten abrufen zu können.
Eine Chipkarte soll den papiernen Arztausweis
bundesweit ablösen. Sie soll zur Identifizierung des Arztes dienen,
verschlüsselten Versand von elektronischer Post und digitale Unterschriften
ermöglichen. Ohne den elektronischen Ausweis kann der Arzt nicht auf die
Patientendaten der elektronischen Gesundheitskarte zugreifen. Dies soll
sicherstellen, dass kein Unbefugter solche Daten eingeben oder abrufen kann.
Arztbriefe werden zu Befunden nach Untersuchungen und nach
Krankenhausaufenthalten geschrieben und dienen der Kommunikation der
Behandelnden untereinander. Die elektronische Gesundheitskarte sieht vor, dass
Versicherte diese Arztbriefe freiwillig und selbstbestimment weiterbehandelnden
Ärzten sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich zugänglich machen
können.
In Zukunft werden mit Hilfe der Gesundheitskarte dem Versicherten Rezepte
nicht mehr auf Papier, sondern in elektronischer Form zur Verfügung gestellt,
entweder auf der Karte selbst oder auf einem durch die Karte zugänglichen "eRezept-Server".
Nicht apothekenpflichtige Produkte und Leistungen wie zum Beispiel Heil- und
Hilfsmittel sind zunächst nicht betroffen und werden weiter auf Papier
verordnet.
Reizbarkeitstest der Gleichgewichtsorgane im Ohr, wobei unwillkürliche Augenbewegungen über Elektroden an Schläfen und Stirn aufgezeichnet werden.
Die Elektrophysiologie befasst sich mit der Übertragung von elektrischen Signalen im Nervensystem. Mit elektrophysiologischen Untersuchungen können beispielsweise Sehnerverkrankungen diagnostiziert werden.
(griech. embolus=Keil, Pflock; emballein=hineinwerfen) plötzlicher Verschluss eines Blutweges durch einen Pfropf bzw. der Folgezustand (Infarkt), der durch den Funktionsausfall des betroffenen Organs eintritt.
Ungeborenes bis zur 12. Schwangerschaftswoche
Das Einbringen von im Reagenzglas befruchteten Eizellen in die Gebärmutter.
Empathie
Fähigkeit sich in Personen hineinzuversetzen ( einfühlen ohne mitfühlen)
Gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter. Tritt meist an Eierstöcken oder Eileitern auf.
Prothese zur Einpflanzung in das Körperinnere (z.B. künstliche Hüftgelenke)
Endorphine
Körpereigene Schmerzblocker
Endoskop
Flexibler Schlauch, an dessen Ende sich eine Lichtquelle und eine Kamera
befinden.
Zum Betrachten der inneren Organe oder beispielsweise Gelenke auf einem Monitor.
Betrachtung von Organen mittels eines Endoskops; teilweise kombiniert mit operativen Eingriffen.
Enzyme sind körpereigene Eiweißstoffe, die für viele Stoffwechselprozesse im Körper verantwortlich sind.
Enzephalitis
Hirnentzündung, meist durch Viren
Symptome: beginnt nicht selten mit Verwirrtheit auch epileptische Anfälle
sind möglich, Fieber, neurologische Ausfälle
Lehre von der Häufigkeit und Verteilung von Krankheiten und Gesundheitsstörungen; berücksichtigt werden auch Ursachen, Risikofaktoren, Verlauf und volkswirtschaftliche Folgen.
lokale Anästhesie, Anästhetikum wird in den Kreuzbeinkanal gespritzt
Epicondylitis humeri
Tennisarm. Die Muskeln, die für das Bewegen von Finger und Handgelenk zuständig sind, setzen teilweise an einem kleinen Knochenvorsprung an der Ellenbogenaußenseite an. Menschen mit einem Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis) haben in diesem Areal Schmerzen. Sie können eventuell bis in den Ober- oder Unterarm ziehen.
Allergietest, bei dem die zu testenden Stoffe mit einem Testpflaster auf die Haut geklebt werden.
Ist eine elektrische Entladung im Gehirn. Krankheitsbild, bei dem wiederholt Krampfanfälle auftreten; die Ursachen können unterschiedlich sein (zum Beispiel hirnorganische Erkrankungen, Stoffwechselstörungen); unter Umständen ist keine Ursache erkennbar. Etwa 3 % aller Menschen sind mind. 1 mal im Leben davon betroffen.
Epilepsie grand mal
( generalisierte Epilepsie) Beteiligung der gesamten Skelettmuskulatur, mit gleichzeitiger Bewusstlosigkeit
Fahrradartiges, feststehendes Sportgerät, das erbrachte Leistung, etwa während eines Belastungs-EKG, misst.
Unter Ergonomischer Arbeitsplatzberatung versteht man die Anpassung der
Sitz-, Tisch- und Arbeitshöhen, sowie die Optimierung der Arbeits- und
Bewegungsabläufe.
Hierzu werden oft Rückenschulen und Herz-Kreislauf-Training angeboten.
Ergonomische Arbeitsplatzberatung wird meist von Physiotherapeuten und
Ergotherapeuten als Vorsorge
vor Rückenschäden oder als Therapieergänzung bei Behinderten und vor Behinderung
bedrohten angeboten.
Ergotherapie
Ergotherapie beruht auf medizinischer und
sozialwissenschaftlicher Grundlage. Sie ist eine
von den Krankenkassen anerkannte und bezahlte Heilbehandlung. Sie kann vom Haus-
oder Facharzt verordnet werden. Ergotherapie ist eine ganzheitliche Therapie,
Mit dem Ziel der Förderung, Erhaltung bzw. Wiedererlangung größtmöglicher
Selbstständigkeit und Handlungskompetenz im häuslichen, schulischen und
beruflichen Alltag.
Ergotherapie in der
Geriatrie,
Pädiatrie,
Neurologie,
Orthopädie,
Psychiatrie
Grundlage für die Lebenserhaltung aller Lebewesen. Für den Menschen steuert sie über die reine Existenzerhaltung hinaus sein körperliches, geistiges, psychisches und soziales Wohlbefinden. Der bewusste Umgang mit Speisen und Getränken ist eine wesentliche Dimension der menschlichen Kultur. Eine bedarfsgerecht vollwertige Ernährung ist eine Voraussetzung für die menschliche Gesundheit. Durch die Aufnahme minderwertiger oder schädlicher Lebensmittel kann die körperliche Gesundheit nachhaltig geschädigt werden. Ein großer Teil der Gesundheitsprobleme ist Folge falscher, mangelhafter oder unzureichender Ernährung. Die Folgen einer falschen Ernährung zeigen sich oft erst Jahrzehnte später. http://www.abnehmen-ernaehrungsberatung.de/
Träger der gesetzlichen Krankenversicherung
Ursprünglich wurde eingegrenzt, wer einer Ersatzkasse beitreten durfte. Diese
Eingrenzung erfolgte beispielsweise nach Berufsgruppe oder -stellung, Bezirk
oder regional.
Seit 1996 sind die Ersatzkassen "offen", das heißt, dass jeder
Versicherungspflichtige sich dort versichern kann.
rotes Blutkörperchen; transportiert Sauerstoff im Organismus.
Evaluation
Auswertung, hat d. Ziel dem Patienten die Defizite bewusst zu machen
Gynäkologische Abstrichuntersuchung zur Krebsfrüherkennung.
Austrocknung
Streckung der Wirbelsäule
Extinktionsphänomen
Auslöschen eines Reizes auf der betroffenen Seite bei simultaner Stimulation
obere bzw. untere Gliedmaße