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Pankreatritis
Bauchspeicheldrüsenentzündung
Pannus
Aggressives Gewebe, was den Gelenkknorpel zerstört bei rheumatischen Erkrankungen z.B. Arthritis
Wirkstoff, der schmerzstillend und fiebersenkend wirkt; Bestandteil vieler Schmerzmittel und Erkältungsmedikamente
Parasuizidalität
Selbstrettung, bestrafe dich selbst und du wirst akzeptiert
Plegie, vollständige Lähmung von Gliedmaßen
unvollständige Lähmung
Monoparese Lähmung einer einzelnen Gliedmaße
Hemiparese halbseitige Lähmung
Paraparese beidseitige Lähmung zweier Gliedmaßen
Tetraparese Lähmung aller 4 Gliedmaßen
Parästhesie
angehobene Oberflächensensibilität, unangenehme Reize, wie Kribbeln Schmerz o. Missempfindungen
Hyperkinetisches Hypertonussyndrom ( durch den Untergang von Nervenzellen, welche Dopamin herstellen)
Hypokinesesymptome
Symptome:
- schlürfriger Gang fehlende Mitbewegung d. leicht angewinkelten Armes
- meist Beugehaltung des Rumpfes
- Stimme monoton Kraftlos leise
- kleine zittrige Schrift
- ewegungsimpuls ist gehemmt
- Propulsion (Patient bewegt sich nach Bremsung noch mit einzelnen
Trippelschritten über Bewegungsende hinaus.
- Bewegung zur Seite und nach hinten ist gehemmt
- Hypertonus: Zeigt sich durch das Zahnradsystem (ruckartige
Rückwertsbewegungen)
- Tremor: Zeigt sich durch rhythmische Bewegungen von 4-6 in der Sekunde
- vegetative Störungen: Zeigen sich durch vermehrten Speichelflusss
- Talgdrüsenproduktion(Schuppen), abnormes Schwitzen und Blasenstörung.
- psychischer Bereich: meist depressiv, ungeduldig und gereizt
Entstehung und Entwicklung von Krankheiten
Lehre von den krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper und deren Ursachen
Mit der Patientenverfügung entscheidet man sich selbstbestimmt über Durchführung oder Unterlassung bestimmter medizinischer Maßnahmen für den Fall bzw. Zeitpunkt, in dem man selbst nicht in der Lage ist, diese Willensäußerung vorzunehmen, also einwilligungsunfähig ist.
Behandelt werden bei diesem Konzept neurologische (= die Nerven betreffende)
Störungen und Hemiplegie (Halbseitenlähmung), zum Beispiel nach einem
Schlaganfall.
Professor Carl Perfetti (italienischer Neuropsychiater) entwickelte das Konzept.
Seine Methode zur Rehabilitation wird auch als kognitive (= das Erkennen
betreffend, das Wahrnehmen betreffend) therapeutische Übung bzw. als
Perfetti-Methode bezeichnet.
Perfetti hat die Sichtweise, dass eine Rehabilitation nichts anderes ist als ein
Lernprozess unter pathologischen (= krankhaften) Bedingungen. Die kognitiven
Prozesse, die bei einer Bewegung im Gehirn ablaufen, sind für die
Wiederherstellung der Bewegungsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Je besser
es gelingt, die kognitiven Fähigkeiten wiederherzustellen, desto besser sind
auch die Bewegungsfähigkeit und die Bewegungskontrolle.
Perikarditis
Herzbeutelentzündung
Hirnnerven, Rückenmarknerven samt Ganglien
Länger anhaltende Erlebens- oder Verhaltensmuster des Betroffenen, die von "normal" empfundenem Verhalten abweichen. Persönlichkeitsstörungen können sich sehr vielfältig äußern und sind daher in mehrere Kategorien unterteilt. Die Ursachen einer solchen Erkrankung sind nicht zu verallgemeinern. Einflussfaktoren, wie Elternhaus, Umfeld, Verlauf der Kindheit spielen eine große Rolle. Behandelt wird zumeist in Form einer mehrjährigen Psychotherapie in Verbindung mit Ergotherapie.
Perzeption
Gesamtheit der Wahrnehmungsvorgänge
Das Pessar ist eine in verschiedenen Größen erhältliche Kappe aus Latex oder
Silikon mit flexiblem Ring.
Diese Kappe wird beidseitig mit einem spermienabtötenden Gel bestrichen,
zusammengedrückt und mit dem vorderen Ende voran tief in die Scheide eingeführt
und auf den Muttermund geschoben.
Nach dem Verkehr muss die Kappe mindestens noch 6, höchstens aber 12 Stunde in
der Scheide bleiben und anschließend mit Wasser und milder Seife gereinigt
werden.
Pflegekassen sind eigenständige Behörden, die den Krankenkassen aber eng angegliedert sind. Die Pflegekassen sind die Träger der gesetzlichen Pflegeversicherung. Eine Aufgabe der Pflegekassen ist es, Leistungen der Pflegeversicherung für ihre Versicherten zu erbringen. Dazu zählen Sach- und Geldleistungen ebenso wie Dienstleistungen. Dabei müssen sie die pflegerische Versorgung der Versicherten koordinieren und stets die Effektivität und die Wirtschaftlichkeit ihrer Leistungen überwachen.
Vorhautverengung
Krankhafte, sich zwanghaft aufdrängende Angst. Patient versucht unter allen Umständen, die angstauslösende Situation zu meiden.
Physikalische Therapie umfasst die Anwendung von physikalischen Maßnahmen, also Verordnung und Überwachung von zum Beispiel Krankengymnastik, Bewegungstherapie, Massage, Wärme- oder Kältebehandlungen, Elektro-, Hydro- oder Lichttherapie.
Physiotherapie, Verfahren der Bewegungstherapie, sowie die physikalische Therapie. Physiotherapie nutzt als natürliches Heilverfahren die passive - z.B. durch den Therapeuten geführte - und die aktive, selbstständig ausgeführte Bewegung des Menschen sowie den Einsatz physikalischer Maßnahmen zur Heilung und Vorbeugung von Erkrankungen.
Meint die Pflanzenheilkunde, welche zu den ältesten medizinischen Therapien gehört und auf allen Kontinenten und in allen Kulturen verbreitet ist. Sie verwendet ganze Pflanzen (Kräuter) und deren Teile (Blüten, Blätter, Wurzeln), die auf unterschiedliche Weise zubereitet werden.
Sie unterdrückt den Eisprung und verhindert somit die Einnistung der Eizelle in
der Gebärmutter. Eine Abtreibungspille ist die Pille danach nicht, da sie
bereits wirkt, bevor sich die Eizelle einnistet.Genommen werden kann sie bis zu 72 Stunden nach dem ungeschützten
Geschlechtsverkehr, ist aber in den ersten 12 Stunden am wirkungsvollsten.
Geeignet ist sie allerdings nur zur Notfallverhütung, wenn andere Mittel versagt
haben.
die Haut, die die beiden Brustkorbhälften auskleidet und die Lungen überzieht; Brustfell und Lungenfell;
Rippenfellentzündung; Symptome: atemabhängige Schmerzen, Fieber, Atembeschwerden; meist auf einer Seite des Brustkorbes; die Ursache kann infektiös oder nichtinfektiös sein.
PMA
progressive Muskelatrophie
Propriozeptive Neuromuskuläre bietet Hilfe zur Bewegunganbahnung, Verbesserung der Bewegungsfähigkeit, Stabilität und Ausdauer
Lungenentzündung
Erkrankung des Nervensystems (eingeschränkte Nervenleitfähigkeit), wobei immer mehrere Nerven angegriffen sind. Ursachen und Auswirkungen sind sehr vielfältig z. B. Alkoholismus und Diabetis. Bedingt durch die fehlenden oder verfälschten sensiblen Informationen über die Gelenkstellungen, den Druck beim Auftreten und den Grad der Muskelanspannung kann es zu "peripher bedingten", ataktischen Koordinationsstörungen kommen. Solche Patienten sind dann vor allem bei geschlossenen Augen nicht mehr in der Lage, sicher zu gehen.
gutartige Schleimhautausstülpung
Verhütungsmittel; Die Portiokappe wird beidseitig mit einem spermienabtötenden Gel bestrichen, zusammengedrückt und mit der Öffnung nach oben, spätestens 20 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr, tief in die Scheide eingeführt, wo sie auf den Muttermund geschoben wird. Sie besteht aus Latex oder Silikon.
Postural Set
Stellung der
Schlüsselpunkte zu einander u. in Bezug zur Unterstützungsfläche
siehe
Bobath-Konzept
Bei gesetzlich Krankenversicherte zehn Euro, wenn
sie einen Arzt, Psychotherapeuten oder Zahnarzt erstmalig im Quartal aufsuchen,
es sei denn sie werden zur Behandlung überwiesen. Auch wer den Arzt nur
telefonisch konsultiert oder ein Rezept ausstellen lässt, muss die Praxisgebühr
entrichten. Weitere Besuche und Anrufe beim selben Arzt im selben
Kalendervierteljahr sind kostenfrei. Kontrollbesuche beim Zahnarzt, Vorsorge-
und Früherkennungsmaßnahmen sowie Schutzimpfungen sind von der Gebühr
ausgenommen. Auch wer unter 18 Jahren ist oder eine Zuzahlungsbefreiung von
seiner Krankenkasse vorlegt, muss nicht zahlen. Sobald in einem Kalenderjahr
mehr als zwei Prozent des Bruttogehalts für Zuzahlungen ausgegeben sind (Chroniker:
ein Prozent), muss eine Zuzahlungsbefreiung durch die zuständige Gesetzliche
Krankenkasse ausgestellt werden. Die Praxisgebühr ist kein Zusatzverdienst für
die Vertragsärzte: Sie führen die eingenommenen Beträge in voller Höhe an die
Krankenkassen ab.
Altersweitsichtigkeit
Im Unterschied zu gesetzlichen Krankenkassen versichern private Krankenkassen
nur Personen, deren Bruttoeinkommen oberhalb der gesetzlichen
Versicherungspflichtgrenze liegt. Diese liegt im Jahr 2006 bei einem jährlichen
Bruttoeinkommen von 47.250 Euro. Darüber hinaus können auch Selbstständige,
Freiberufler und Beamte Mitglied einer privaten Krankenkasse sein.
In der PKV sind Familienmitglieder nicht automatisch mitversichert, sondern
müssen sich jeweils separat - mit zusätzlichen Versicherungsprämien -
versichern. Der Versicherte ist in der PKV selbst Vertragspartner des Arztes
oder Krankenhauses. Der Versicherte erhält eine Rechnung über alle Leistungen,
die er in Anspruch nimmt, tritt in Vorleistung und rechnet die angefallenen
Kosten mit seiner Krankenkasse ab.
Die Beiträge der Versicherten in der PKV errechnen sich nach Alter, Geschlecht,
Gesundheitszustand und den gewünschten Versicherungsleistungen.
Prophylaxe meint in der Regel die geeigneten Vorbeugemaßnahmen zur Verhinderung der Entstehung von Erkrankungen. Prophylaxe oder Vorbeugung ist so vielfältig wie denkbare Störungen der gesundheitlichen Befindlichkeit.
Die Prostata ist beim Erwachsenen etwa kastaniengroß. Die Prostata besteht
aus Drüsen, die ein röhrenförmiges und bläschenartiges Gewebe haben, sowie aus
Muskelfasern und aus Bindegewebe. Bei der Prostata handelt es sich um eine
männliche Geschlechtsdrüse, welche die Harnröhre unterhalb der Harnblase
umschließt. In der Prostata wird ein Teil der Samenflüssigkeit produziert. Das
Sekret der Prostata stimuliert die Beweglichkeit der Samenfäden. Die Prostata
wird auch als „Vorsteherdrüse“ bezeichnet.
Mit zunehmendem Alter vermehren sich durch hormonelle Veränderungen Drüsen- und
Bindegewebe, so dass die Prostata größer wird. Dieser Vorgang der gutartigen
Prostatavergrößerung wird "Prostatahyperplasie" genannt (Hyperplasie =
Größenzunahme eines Organs oder Gewebes). Für die meisten Männer stellt die
Prostatavergrößerung kein Problem dar. Wächst die Prostata zu stark an, engt sie
allerdings die Harnröhre ein, wodurch zum Beispiel das Wasserlassen behindert
wird. Betroffenen Männern kann oft schon durch eine medikamentöse Behandlung
geholfen werden.
Eine akute, das heißt plötzlich einsetzende, Entzündung der Prostata (Prostatitis)
wird in der Regel durch bakterielle Erreger ausgelöst. Die akute
Prostataentzündung verursacht Schmerzen, beispielsweise in der Leistengegend,
und wird mit Antibiotika behandelt.
Beim Prostatakarzinom handelt es sich um einen bösartigen Tumor der Prostata.
Das Prostatakarzinom ist eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Männern in
den westlichen Industriestaaten. Ursachen des Prostatakrebs' sind bislang noch
nicht genau erforscht. Dem Facharzt stehen einfache und wenig belastende
Untersuchungsmethoden zur Verfügung, um Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen.
künstlicher Ersatz
Gezielte Früherkennung und Verhütung einer Erkrankung.
Schuppenflechte; Hautkrankheit, bei der es zu starker Schuppenbildung kommt (in Schüben oder chronisch). Auslöser wie Klima oder psychische Belastung spielen eine große Rolle. Die Schuppenflechte ist nicht ansteckend und kommt bevorzugt an Knien, Ellenbogen oder Kopfhaut vor.
Psoriasis Arthritis
Schuppenflechte mit Gelenkbefall
Ergotherapie im Bereich der Psychiatrie behandelt zum Beispiel geistige (seelische) Störungen im Kinder- und Jugendalter, von Nervenkrankheiten herrührende Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Depressionen, Schizophrenien (= Gruppe psychischer Erkrankungen, die mit Bewusstseinsspaltung, Persönlichkeitszerfall und Selbstentfremdung einhergehen), Essstörungen und Störungen bei Alkohol-, Drogen-, Medikamenten- und Spielsucht.
Psychoanalyse umfasst die Erkennung und psychoanalytische Behandlung von durch seelische Konflikte verursachten Erkrankungen mit dem Ziel, dem Patienten ein besseres Verständnis der unbewussten Bedingungen seiner Krankheit oder Störung zu ermöglichen. Neben der verstandesmäßigen Einsicht wird eine gefühlsmäßige Veränderung der konfliktverursachenden Teile der Persönlichkeit angestrebt.
Das sind die Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen mit der Couch, aber
schon lange nicht mehr ausschließlich. Die Psychotherapieverfahren, die sich von
der Psychoanalyse ableiten, nennt man psychodynamische Verfahren. Sowohl
Ärztinnen und Ärzte als auch Psychologinnen und Psychologen können sich in
diesen Verfahren ausbilden lassen (s. Ärztliche / Psychologische
Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen).
Psychologe / Psychologin mit Psychotherapieausbildung (s. Ärztlicher
Psychotherapeut / Ärztliche Psychotherapeutin).
Die Psychomotorik vertritt ein ganzheitliches Konzept des Lernens durch Bewegung. Der Körper, die Bewegung und die Wahrnehmung haben eine lebenslange Bedeutung für die Entwicklung der Persönlichkeit des Menschen.
(psychisch = seelisch; somatisch = körperlich); Wechselseitige Beziehungen zwischen Körper und Psyche. Unter psychosomatischen Beschwerden werden im engeren Sinne alle körperlichen Beschwerden ohne organischen Befund verstanden. Es wird davon ausgegangen, dass der Grund für die Beschwerden seelischer bzw. sozialer Natur sind.
Laut Gesetz eine Psychologin / ein Psychologe mit psychotherapeutischer
Ausbildung, ein / eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut / -in sowie ein
entsprechend psychotherapeutisch ausgebildeter Arzt oder eine entsprechend
psychotherapeutisch ausgebildete Ärztin (s.o.)
Behandlung seelischer, emotionaler oder Verhaltensstörungen durch psychologische Methoden (Gespräche, autogenes Training, u.a.) in Gruppen- oder Einzeltherapie.
eine der vier Herzklappen; Auslassklappe zwischen Herzkammer und Lungenstrombahn im rechten Herzen
Pyknolepsie,
Absencen, welche mehr als 50 mal am Tag auftreten, siehe Epilepsie
Pyramidenbahn
dient der willkürlichen Bewegung, 2 Faserbündel im Rückenmark
Fachgebiet der Medizin, das sich mit Diagnose und Therapie von Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter befasst.
Ergotherapie wird bei Kindern vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter angewendet wenn die Entwicklung verzögert ist, wenn Verhaltensstörungen auftreten, wenn Kinder durch Erkrankungen in der Selbständigkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind oder wenn Kinder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.