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Ergotherapeutische Schienen werden für den Bereich Orthopädie verwendet, um bleibende Behinderungen bzw. Einschränkungen auszugleichen. Sie werden individuell für die Bedürfnisse der Patienten angefertigt. Die Anwendung wird auf die Behandlungszeit begrenzt.
Psychische Störung, die sich vor allem durch Veränderungen des Denkens, der
gesamten Wahrnehmung und unangebrachte Gefühle äußert. Die Entstehung ist
unklar.
Symptome sind etwa "Stimmen hören" (die dem Betroffenen das Geschehen
kommentieren oder gar Befehle erteilen), sowie das Gefühl, andere Menschen hören
oder stehlen ihre Gedanken oder denken das Gedachte mit. Auch Verfolgungswahn
und Halluzinationen sind typisch.
Grundsätzlich wird Schizophrenie aber noch in verschiedene Formen unterteilt.
Schlafmedizin umfasst die Erkennung und Behandlung von Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus’ und schlafbezogenen Störungen, zum Beispiel schlafbezogenen Atmungsstörungen, Tagesmüdigkeit und Tagesschläfrigkeit, Schlafstörungen bei körperlichen und seelischen Erkrankungen oder bei Einnahme und Missbrauch bewusstseinsverändernder Substanzen (Medikamente oder Drogen).
Ein Schlaganfall ist ein Ausfall im zentralen Nervensystem, ausgelöst durch
Störungen in der Blutversorgung des Gehirns. Diese Störung kann durch
Mangeldurchblutung auf Grund von verengten Gefäßen, eines verstopfenden
Blutgerinnsels, oder eine Hirnblutung verursacht werden.
Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.
Die Symptome des Schlaganfalls sind Sehstörungen, Schwindelgefühl, Lähmungen,
Störungen der Sprache, Taubheitsgefühl in einer Körperregion, Hörverlust
und/oder starke Kopfschmerzen und Übelkeit.
Begünstigt wird ein Schlaganfall durch Rauchen, Bluthochdruck, Übergewicht und
bereits bestehende Arteriosklerose („Arterienverkalkung“)
Schluckstörungen können sowohl psychische, als auch physischer Ursache sein.
So können sie beispielsweise durch Erkrankungen des Mund- und Rachenraumes, der
Speiseröhre oder des Mageneingangs ausgelöst werden, ebenso aber auch durch
Schädigungen der Hirnnerven, z.B. nach einem Schlaganfall.
Die Schluckstörungen äußern sich zumeist durch ein entstehendes Druckgefühl,
Husten, Würgen oder vermehrten Speichelfluss bei der Nahrungsaufnahme.
Hier kann der Logopäde nach einer Untersuchung des Schluckreflexes (per Röntgen
oder anhand einer endoskopischen Untersuchung) mittels Massagen, Motorikübungen,
Erlernen spezieller Schlucktechniken oder durch Antrainieren einer veränderten
Körperhaltung oftmals Abhilfe schaffen.
Auch eine Veränderung der Nahrungsmittelkonsistenz kann helfen. So wird
beispielsweise Nahrung angedickt, wenn der Patient auf flüssige Nahrung mit
Schluckstörungen reagiert; im umgekehrten Fall sollte alles püriert werden.
Meint insbesondere die gezielte Behandlung chronischer Schmerzen. Aber auch die akuten Schmerzen im Zusammenhang mit Operationen fallen in das Gebiet. Die Art der Schmerztherapie ist ähnlich vielfältig wie Ursachen und Ort der Schmerzentstehung.
Protrusionsschienen, auch Schnarcher-Schienen genannt, sind eine
wirkungsvolle Methode, um den Auswirkungen des Schlafapnoe-Syndroms
entgegenzuwirken.
Es gibt eine große Auswahl verschiedener Modelle von Schnarcher-Schienen auf dem
Markt, unter denen der Zahnarzt bzw. Kieferorthopäde, die jeweils passende für
den Patienten auswählen kann. Dieses Schnarcher-Schienen-Modell wird dann noch
individuell an das Gebiss angepasst.
Das Schädelhirntrauma ist der Folgezustand einer Gewalteinwirkung auf den Schädel. Bei der Rehabilitation werden Physiotherapie und Ergotherapie angewandt.
Beruhigungsmittel
Motorische Abläufe (= Bewegungsabläufe) werden über die Sinne gesteuert. Dieser Mechanismus wird als Sensomotorik bezeichnet.
Therapiemethode der Ergotherapie, die von der amerikanischen Psychologin und
Ergotherapeutin Jean Ayres (1920-1989) entwickelt wurde.
Unter einem sensorischen System versteht man alle nervalen Anordnungen für die
Aufnahme, die Weiterleitung und Verarbeitung von Informationen, die über die
Sinneswerkzeuge (Gehör-, Geschmackssinn, usw.) aufgenommen werden.
Die Sensorische Integration soll dabei helfen, sensorische Funktionen zu
verbessern (Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung). Sie findet hauptsächlich
Anwendung bei Kindern mit Wahrnehmungs- und Entwicklungsproblemen.
Die Sensorische Integration (SI) geht davon aus, dass Gehirn, Geist und Körper
in zeitgleicher Wechselwirkung miteinander stehen. In der Therapie wird die
Anregung von Sinnesorganen vermittelt, ebenso wie das Auslösen bestimmter
Anpassungsreaktionen.
Ziel ist es, die Abläufe der Verarbeitungsprozesse des Gehirns und die sinnvolle
Ordnung von Empfindungen zu verbessern.
Blutvergiftung
Test zur Bestimmung der Sehschärfe bei Kleinkindern. Das Kind bekommt aus einiger Entfernung Symboltafeln mit verschieden großen Bildern gezeigt, dessen Motiv es auf einer Karte wieder erkennen muss.
Seitliche Verdrehung oder Verkrümmung der Wirbelsäule.
Somnolenz
Benommenheit, Bewusstseinsstörung, bei der d. Betroffene durch äußere Reize noch zu wecken ist.
Sopor
Bewusstseinsstörung, schlafähnlicher Zustand, bei dem der Betroffene durch äußere Reize nicht mehr voll erweckbar ist.
krampflösende Arzneimittel
Erhöhte Eigenspannung der Skelettmuskulatur, die immer auf eine Schädigung des Gehirns oder Rückenmarks zurückzuführen ist.
lokale Anästhesie, Anästhetikum wird in den Lendenbereich zwischen zwei Dornfortsätze der Wirbelsäule gespritzt.
Spondylarthrose
degenerative Wirbelsäulenerkrankung
operative Wirbelsäulenversteifung
Abgleiten eines Wirbels der Wirbelsäule; führt zu Überlastung und vorzeitiger
Abnutzung von Wirbelgelenken.
Von den häufigen Ursachen lassen sich eine kindliche/jugendliche Form von einer
verschleißbedingten (degenerativen) erwachsenen Form unterscheiden. Bei der
kindlichen/jugendlichen Form kommt es durch eine Unterbrechung des
Wirbelkörperbogens (Spondylolyse) zu einer
Instabilität der Wirbelkörper untereinander. Betroffen ist vor allem der die
Lendenwirbelsäule, Wirbelkörper L5 zu Sacralkörper 1 (Kurz: L5/S1). Hierbei ist
der Wirbelkörperbogen von L5 erkrankt und kann über das Kreuzbein nach vorne in
Richtung Bauchraum gleiten.
Die erwachsenen Form der Spondylolisthese ist Teil der degenerativen
Wirbelsäulenerkrankungen. Betroffen ist vor allem die
Lendenwirbelkörper L4 zu Lendenwirbelkörper L5. Ursache für das Wirbelgleiten
ist eine degenerative Instabilität infolge einer Höhenminderung der Bandscheibe
zwischen L4 und L5 sowie einer allgemeinen Gefügelockerung der stabilisierenden
Segmentstrukturen (Bänder, Muskeln etc.)
Eine Sportmassage hat mehrere positive Auswirkungen:
- sie beugt Muskelkater vor,
- sie fördert den Stoffwechsel,
- sie wirkt Muskelverhärtungen und -verkürzungen entgegen,
- sie ist schmerzlindernd und nicht zuletzt
- entspannend und wohltuend.
Verengung von Gefäßen
Steriognosie
Fähigkeit Gegenstände nur durch ertasten zu erkennen,
Vorrausetzung, keine Defizite bei der Feinsensibilisierung.
Vorkommen, bei zerebraler Schädigung, aber
auch bei Läsionen der Hinterstrangbahn im Halsmarkbereich
Brustbein
Der Stoffwechsel umfasst die Gesamtheit der lebensnotwendigen biochemischen
Vorgänge beim Auf-, Um- und Abbau des Organismus bzw. beim Austausch von Stoffen
zwischen Organismus und Umwelt.
Der Begriff hat verschiedene Bedeutungen:
• In der Anatomie ist mit Stoma der Mund oder Rachen sowie der Bereich zwischen
Mundöffnung und Speiseröhre gemeint.
• In der Medizin meint Stoma einen künstlich hergestellten Ausgang für ein
Hohlorgan, z.B. ein künstlicher Darmausgang in der Bauchdecke als folge einer
(teilweisen) Darmentfernung.
• In der Botanik meint Stoma die Spaltöffnungen der Pflanzenblätter.
Stupor
Körperstarre bei wachem Bewusstsein
Subluxation
Bezeichnet eine unvollständige Ausrenkung eines Gelenkes, wobei der Gelenkkopf sich noch teilweise in der Gelenkpfanne befindet.
Neigung eines Menschen, einen Selbsttötungsversuch zu unternehmen.
Sulcus ulnaris Syndrom
Schädigung des Nervus ulnaris. Sie ist eine periphere Nervenschädigung und führt zur sogenannten „Krallenhand"
Krankheitsbild, das immer in etwa die gleichen Krankheitszeichen hat, aber die (vielfältigen) Ursachen der Entstehung und Entwicklung dieser Krankheit sind unbekannt oder nur teilweise bekannt.
Synovialitis
Gelenkinnenhautentzündung